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Diving Great Barrier Reef - 08.08 - 12.08

31. August 2008 0

von Benjamin Pröbster eingestellt in Allgemein um 18:27

Hallo ihr lieben.
Nach einer langen Internet und auch Handy Flaute auf dem Weg nach Broome (wo wir nun auch sind) gibt’s nun endlich mal wieder ein paar Berichte nachträglich eingestellt.
Beginnen will ich mit meinen letzten fünf Tagen in Cairns beim Tauchen.

————————————–

Fr 08.Aug
Hatte an diesem Morgen wirklich Angst dort irgendwie das einzige jüngere Subjekt zu sein was sich allerdings relativ schnell als falsch herausstellte. Wie bereits angekündigt war der einzig weitere in meinem Kurs der Michl aus Bayreuth und unser Instructor Murat.
Nach einem kleinen Ausflug zum Arzt wo ich mich einer mehrminütigen Musterung zur Taucheignung unterziehen musste begannen wir mit drei Stunden Theorie DVD ansehen und Kekse futtern. Darauf gab’s nach jeder Lektion (insgesamt 5) einen kleinen Fragebogen und dann gings weiter. Ab 14:00 Uhr war die erste Plantschrunde im Pool mit recht einfachen Übungen wie Wasser aus der Brille lassen und son’ Zeug. Das Ganze ging so bis ca. 16:00 Uhr mit anschließendem Duschen und Aufräumen. Zurück im Hostel gabs noch ein vorzügliches low budget Abendessen und noch etwas Zeit im Internetcafe, allerdings nicht zu lang da ich am nächsten Tag schon so früh raus musste =)

Sa. 09.Aug
Zur äußerst unchristlichen Zeit um 06:45 Uhr waren wir also wieder im Center und um hier die letzten Übungen im Pool zu absolvieren. Anschließend wurden wir in die Cairns Night Markets zum Mittagsessen beim Chinesen verfrachtet. Das eigentlich gute dort ist das man einfach einen Teller bekommt (auch nach Tellergröße bezahlt) und sich dann so viel vom Buffet drauf spachteln kann wie man will. Prinzipiell ja ne ganz coole Sache, es sollte sich aber im weiteren Verlauf als nicht sehr vorteilhaft herausstellen. Nach dem Mittagessen haben wir schon mal unsere Ausrüstung für das Boot vorbereitet und als letzten Tagesordnungspunkt ging’s wieder ins „Klassenzimmer“ zur letzten Lektion und der Abschlussprüfung. Da diese nicht wirklich die Killerprüfung ist und man vermutlich auch schafft wenn man nen Teil der DVD verpennt war das somit auch kein Problem. Den restlichen Abend verbrachte ich dann im Internetcafe um einen wundertollen Bericht zu schreiben und Video zu schneiden und da es dann auch schon 22:00 Uhr war ging’s ohne Abendessen ins Bett.

So 10.Aug
5:30 Uhr Wecker klingelt. Gaaanz üble Nacht, hatte ununterbrochen Seitenstechen und war’s schon nach dem Aufstehen schlecht obwohl ich das Boot noch nicht mal gesehen habe. Also erstmal viel Wasser trinken, zusammenpacken und dann los. Als ich gerade das Zimmer verlassen wollte, teilte mir mein Magen mit, dass er so früh keine Lust auf Wasser trinken hat und er das lieber doch in der Hostel Kloschüssel lassen will. (1) Na gut zumindest war mir jetzt nicht mehr soo schlecht und ich konnte bester Dinge mit Florian und Laura (im selben Hostel) zum Boot fahren. Auch noch mal so nen Kaugummi gegen Reiseübelkeit genommen, was wohl eins der ekelichsten Sachen war die ich mir jemals in den Mund gestopft habe. Am Boot gabs nun erstmal Frühstück. Sehr gut dachte ich mir den Magen mal wieder füllen, kann ja nich schaden. Also schön dick Marmeladenbrot und Tee gemacht. Nach den ersten zwei Bissen hat mir aber wiederum mein Magen signalisiert, dass er auch noch nicht für die Aufnahme neuer Lebensmittel bereit ist und sich dieser lieber entledigen würde. Also mal den ersten Klostopp gemacht bevor wir ablegten. (2) Hm des kann ja mit Reiseübelkeit nicht so viel zu tun haben… Wenn da mal die Chinesen nicht ihre Hände im Spiel haben.
So trotzdem danach tapfer fertig gefrühstückt; Was sein muss, muss sein.
Nun begann also unsere nette Kreuzfahrt auf die etwas raue See hinaus was zugegebenermaßen nicht gerade förderlich für meinen chinesischen Magen war und ich diesen Kampf nach ca. 15 Minuten auch verlor. (3) O.K., war schon ne wirklich etwas nervend nun und mir ging’s auch richtig beschissen. Also andere Taktik: Magentablete gegen Erbrechen und Übelkeit! Ich war von der Wirkung überzeugt und vielleicht hätten sie auch geholfen wenn sie länger als weitere 15 Minuten im Magen verbracht hätten (4). Da mir das Ganze nun wirklich zu blöd wurde, die Toiletten eine seltsame beruhigende Wirkung auf mich hatten und ich mir so unnütze Wege spare, entschied im mich dafür gleich dort zu bleiben. Bis auf 2-3 weitere Kotzunterbrechungen (5,6) machte ich also die restlichen 2,5 Stunden fahrt zum Riff ein nettes Nickerchen in der Dusch-Klo-Kombozelle.
Irgendwann stoppten dann die Motoren was mein Zeichen war das Fort zu verlassen, denn der erste Tauchgang stand an. Dieser war auch einer von vier Dives zur Zertifizierung, welchen ich also auch keinen Fall auslassen durfte. Bereut hab ich dass auch im Nachhinein nicht denn wie ich im Wasser war, war alles wie weggeblasen. Nicht mehr schlecht, kein Seitenstechen oder irgendwas… suuper!
Trotzdem musste ich wieder raus aus dem Wasser denn es gab Mittagessen, welches aber mit einer halben gekochten Kartoffel bei mir recht klein ausfiel. Das gute daran war, sie blieb wieder im Magen! =) Den übrigen Tag gabs noch einen Tauchgang und Abendessen, dass schon fast wieder schmeckte und dann ab ins Bett. War auch anstrengend genug…

Mo 11. Aug

Früh ging’s wieder los zu den letzten beiden Tauchgängen zur Zertifizierung. Seit dem darf ich mich nun offiziell „Open Water Diver“ nennen (huuuu). Nachmittags stand dann der erste Dive ohne Tauchlehrer nur mit meim Buddy Michl an. Hier hatte ich Anfangs schon ein etwas mulmeliges Gefühl, aber es gibt vorher immer ein Briefing von jedem Spot wo einem gezeigt wo was ist und wie man entlang taucht. War somit auch wirklich sehr schön sich ganz frei und schwerelos Unterwasser bewegen zu können. Alles sehr still und friedlich einfach mit nichts vergleichbar. Umso spannender dafür war dann der geführte Nachttauchgang am Abend. Die wurde natürlich klassisch mit der Weißen Hai Melodie übers ganze Boot eingestimmt. Dabei alle Ausrüstung angezogen Taschenlampe in die Hand und rein geht’s! Hab auch einen Hai gesehen an der Treppe wo man rein springt bevor ich ins Wasser ging, danach aber leider nicht mehr. Dies war auf jeden Fall mal der spannende Tauchgang, aber nicht sooo gruselig wie man sich es vielleicht vorstellt.

Di 12.Aug
Vormittags vor der Fahrt zurück noch drei Tauchgänge. Beim ersten hatte ich mir ne Kamera ausgeliehen von der auch die paar Bilder stammen. Gab nur zwei Probleme: 1. Brauchten meine Buddys so viel Luft, dass wir nur 23 Minuten Unterwasser waren und 2. die Kamera so langsam beim speichern war. Als mir das zu blöd wurde hab ich also auf Video umgeschaltet und dieses verwackelte Ding gemacht. Tauchgang acht und neun war ich mit Flo und Laura unten wo wir es auf 45 Minuten pro Dive brachten nur leider hatte ich da die Kamera nicht mehr. Nach dem Mittagessen fuhren wir also wieder ab vom Riff und verbrachten die restliche Zeit auf Deck in der Sonne. Wale haben wir auch noch gesehen und einen kleinen Stopp eingelegt (Bilder kommen noch!). Zurück im Hostel gabs erstmal ein Nickerchen und danach lecker Pizza. Da man nach drei Tagen Boot an Land der Kopf leider noch genauso schwankt wie auf der See wurde uns gesagt man könne das mit der passende Menge Alkohol genau ausgleichen. So gingen wir abends also mit fast der ganzen Truppe ins Pub um ein bisschen zu feiern. Schlafenszeit war um 01:30 ich am nächsten Morgen meinen Flug zum Ayers Rock nicht verpassen durfte, aber dazu später mehr…

Hier gehts zu den Bildern (werden noch welche nachgeliefert)

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Cape Tribulation - 03.Aug - 07.Aug

9. August 2008 1

von Benjamin Pröbster eingestellt in Allgemein um 14:00

Zweiter Tauchtag ist um und alle Theorie und Pooltraining ist abgeschlossen. Ab Morgen gehts nun für drei Tage aufs Boot wo ich noch vier Übungstaugänge und dann fünf freie mit meinem Tauchbuddy Michl haben werde. Aber nun zum Cape Tribulation:

————-

03.Aug
Nach einer angenehmen Nacht in Port Douglas kam also um knapp 7.30 mein 45$ Shuttle Bus zu PK’s Jungle Village. Auf dem Weg dorthin gings über den Daintree River was quasi der Anfang des Daintree National Parks ist (Cape Tribulation ist auch nur ein Teil davon). Die Fahrt dauerte ca 1,5 Stunden und angekommen musste ich zum Check-In leider noch ein bisschen warten. Also erstmal den geilen Strand angesehen (Hab aus irgendeinen Grund nicht wirklich viel Bilder hiervon gemacht aber im Video sieht mans denk ich). Der Strand bei PK`s (Myall Beach) ist jedenfalls sicherlich 3,5 km lang, so dass sich die ca. 50 Badegäste zur Rush Hour ganz gut verteilen. Ist für Malle-Fans eine Art Kulturschock hier.
Nach also ein bisschen am Strand gammeln und Check-In ging ich zum Cape Tribulation Lookout am Dubuji Boardwalk ein bisschen im Jungle spatzieren. Boardwalks sind hier einfach durch Holz befestigte Wege die durch den Jungle führen. Den Jungle - so ist er hier zumindest - darf man sich vielleicht nicht wie in Indiana Jones vorstellen. Eher wie in Hosla en Woid aber n bisschen tropischer ;) Nein was ich meine ist, es wimmelt hier nicht bei jedem Schritt von Schlangen, toedlichen Spinnen und  Killer Koala. Zurück bei PK´s hab ich dann nur noch das Jungle Surfing für den nächsten morgen gebucht und Abendgegessen. Das wars auch schon mit dem ersten Tag.

04.Aug
Um 08.30 gings nach einem tollen Toast Erdbeerjam Fruestueck zum Jungle Surfing. Das war echt mal ein riesen Spass. Dauerte ca 2,5 Stunden und man seilt sich dabei an Drahtseilen die zwischen den Baumen und hangabwärts gespannt sind ab. Da geht’s dann mal schneller, mal langsamer, freihändig, kopfüber und auf jeder Plattform gibt’s ein paar Infos zu Planzen und was da noch alles so drum rum wächst. War auf jeden Fall sein Geld wert.
In den nächsten Tagen wollte eigentlich eine 4WD Tour nach Cooktown machen. Diese fuehrt über den Bloomfield Track, welcher nur von Allrad-Wagen befahren werden darf (Klingt also nach jede Menge Spaß). Da hierfür aber immer mindestens vier Personen notwendig sind fiel das leider wegen zu geringem Andrang an allen möglichen Tagen für mich flach…
Nachmittags ging ich dann über den Strand zu Mason’s Swimminghole. Das ist im Prinzip einfach eine tiefere Stelle in einem Bach der durch den Jungle verläuft (siehe Video). Auserdem haben sie hier netterweise noch eine „Schaukel” (weiss nicht wie man das sonst nennt) um sich so richtig schön ins Wasser katapultieren zu können. Hier hab ich also mit zwei Schotten ein paar Stündchen verbracht und bin dann wieder zur traditionellen Dös-Leserunde an den Strand.
Beim Abendessen hab ich dann noch Danja (Schweiz - haben aber nur Englisch gesprochen) kennengelernt und mit der ausgemacht, dass wir zum Emmagen Creek Swimming Hole gehen (d.h. ca. 3 Stunden walk..)

05.Aug
Wieder 08.30, wieder Erdbeertoast und los geht’s!
So gingen wir also gefühlte 2,5 Stunden über Hügel und ich will schon behaupten Beerge die Straße entlang zum Emmagen Creek. Dummerweise hatt ich nichts zum trinken mitgenommen was wohl eher ne doofe oder besser gesagt gar keine Idee war, aber Danja was dabei, was dann auch brav geteilt wurde =). Wenigstens denkt hier einer mit.
Nach etwas Suchen und nochmal knapp 800m quer ueber einem Trampelpfad fanden wir das Swimming Hole, was aber meiner Meinung nicht so toll ist wie bei Mason’s aber immer noch genial. Ist halt ein Bach im Jungle und nichts drum herum. Seeehr entspannend.
Dannach gings zum Emmagen Beach welcher quasi gegenüber der Straße liegt. Hier gabs dann leckere echte frische Kokosnuesse frisch vom Baum. Es war bereits eine Strandweite Technik zur öffnen der Kokosnuss mit Hilfe eines Stocks vorhanden (siehe Cast Away)  mit welcher ich mich allerdings nicht anfreunden wollte. So beschloss ich, ich will schon behaupten chirurgische Präzisionsinstrumente aus verschiedensten Arten aufzufindender Steine zu entwickeln. Dies war zugegebenermaßen nicht die effektivste Methode und es hat etwas gedauert bis man an die Nuss kam, aber es hat am Ende dennoch funktioniert. Der menschliche Vorschritt ist nicht aufzuhalten.
Nach genügend Kokosnuss und einigen grünen Ameisen (glaub sie heißen Lemon Ants und schmecken auch so) die man essen kann - zumindest das grüne Hinterteil davon - gings wieder Richtung zurück. Beim Cape Tribulation Beach House haben wir dann Wasser aufgefüllt und sind über den Strand weiter. Natürlich aber nicht ohne Pause. Also erst mal noch ein bisschen Sonnen- und Wasserbaden. Nächste Etappe war zurück zu unserem Myall Beach wo nochmal ein Sonnenstopp eingelegt wurde. Dann aber gegen 17.00 Uhr wirklich zurück zu PK’s duschen und Abendessen (Salami-Käse-Pasta aus der Pfanne & Haferflocken mit Erdbeermarmelade serviert mit dem günstigsten, besten 2007er Chardonnay mit Schraubverschluss =).
Und da Wein so schön müde macht, Musik hören, Einschlafen, Ende.

06.Aug
Von dem erschöpfenden vielen Laufen am Vortag stand dieser Tag mal wieder unter dem Motto Entspannung und gönnte mit mal einen kompletten Strandtag mit „Hartmut und ich” und „Voll beschäftigt” was wohl mitunter die lustigsten Bücher sind die ich bis jetzt gelesen hab. (Danke Mum :-*) Das einzige worüber ich mir Sorgen machte war, dass ich nicht wusste wie ich morgen nach Cairns zurückkommen sollte. Das der Bus 75$ kosten würde und meine schottische Ader zu groß war habe ich diesen nicht gebucht. Meine Hoffnung war eigentlich ein deutsches Taucherpärchen das auch in meinem Zimmer war und am nächsten Tag mit Auto abreisen wollte. Nachdem ich diese aber zwei mal gefragt habe ob sie noch einen Platz frei haben und sie mir beim zweiten mal erzählt haben, dass der Wagen gaaaaaaaaaaaaaaaanz komische Geräusche macht, sie selber noch nicht ganz genau wissen was sie machen und überhaupt habe ich beschlossen eher spontan was am nächsten Morgen zu suchen.

07.Aug
07:00 Uhr aufstehen, Erdbeertoast, packen und ab zur Straße. Jetzt hies es nur noch warten dass die richtigen Leute vorbeikommen. Etwas mulmig war mir ja schon aber die 75$ überwiegen ;). Wartezeit 45 Minuten: Mein Taucherpärchen kommt vorbeigefahren. Komische Geräusche habe ich zwar nicht gehört, aber das haben sie wohl repariert.
Wartezeit 67 Minuten: Zwei typen aus einer aboriginal Community 50km nördlich nehmen mich mit nach Cairns. Während der fahrt erzählen sie mir die nette Geschichte von Wolf Creek in dem es um einen Mörder geht der gestrandete Backpacker mitnimmt und dann killt. Ansonsten haben sie viel über Bäume und die Umwelt geredet. Außerdem haben wir auf der Rückfahrt einen Cassowarry gesehen der hier als „most dangerous bird on earth” angepriesen wird und bis zu 1,60m groß wird.
Nach 2,5 unterhaltsamen Stunden erreichten wir also Cairns. Fuer die Fahrt wollten sie gar nichts - was mir natuerlich ganz recht war. Nun konnte ich entspannt im Jimmy’s einchecken und mich auf die kommenden Tauchtage freuen.

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Cairns & Port Douglas - 31.Jul - 02.Aug

8. August 2008 1

von Benjamin Pröbster eingestellt in Aussi-Log um 12:49

Hallo mal wieder.
Kurz zum aktuellen Stand: Hatte heute meinen ersten Tauchtag. Machte mir vorher echt schon Sorgen, da ich den deutschen Kurs gebucht habe und mir vorstellte nun mit weiteren sieben 40-Jährigen Pauschaltouristen da drinnen zu sitzen. Kam aber dann etwas anders.
Instructor ist der deutsch-türke Murat =) und mein Tauchbuddy und einziger weiterer Teilnehmer ist der Michl aus Bayreuth… (So ca. auch in meinem Alter) Habs also mal wieder ganz gut erwischt, aber dazu in den nächsten Tagen mehr.

———

Am Donnerstag den 31.Juli bin ich also aus der schönen Stadt Sydney in den warmen Norden nach Cairns aufgebrochen. Das Hostel war schon gebucht und nach dem Flug und einem schnelle Shuttle Transfer war ich auch schon dort. Eingenistet habe ich mich im Central YHA. Dieses bietet neben einem Pool, Küche sogar ein eigenes Bad und leichte Schimmelansätze an der Decke. Soweit also ganz in Ordnung =)
Also mal mein ganzes Zeug weggepackt und gleich zum “Strand”, zumindest war das so geplant. Vier Blocks weiter fand ich aber dann aber nur eine riesige Fläche Matsch bei der sich in ein paar Kilometern Entfernung etwas Wasser erahnen lässt . Dies lag wohl einerseits an der Flut ist aber wohl auch ein vom Menschen verursachtes Problem. So ganz bin ich noch nicht dahinter gekommen.
Jedenfalls haben sich die Stadtväter wohl gedacht, dann bauen wir uns eben unseren eigenen Strand un haben davor diese “Lagune” hingeklatscht. Bin also etwas enttäuschst wieder ab, erstmal zum Shopping Center und hab mich zur Feier des Tages mit Toast und Eiern eingedeckt.

01.Aug
So zeitig aufgestanden und gefrühstückt (Toast mit Eier) dann irgendwie mit Jim verquatscht (Jim: Pensionierter Schwimm und Sportlehrer aus St. Kilda - Melbourne auf Urlaub) Danach ins Internetcafé und schon mal nach Hostels in Port Douglas und Cape Tribulation gesucht und gebucht. Um mich hier etwas akklimatisieren zu können (und vor alle da Cairns als Stadt ca. so interessant ist wie Postbauer-Heng) habe ich beschlossen den restlichen Tag an der tollen Lagune zu verbringen, ein bisschen zu lesen und in der tropischen Sonne zu dösen. Ist ja auch mal ganz schön hab ja immerhin Urlaub!
Abends traf ich mich dann mit …… (hab leider seinen Namen vergessen - auf jeden Fall aus meinem Zimmer und auch deutscher) getroffen, gekocht und gegessen. Da es aber ja Freitag war könnte man ja noch was machen, also erstmal bei der netten Rezeption informiert und dann sind wir zum Drive-In Bottleshop ums Eck gelaufen. Hier haben wir uns die beiden billigsten Literflaschen Weißwein gegönnt (6$ each) und außerdem dazu noch einen 10 Liter Beutel Eis für 2$. Dieser ist zwar zugegebenermaßen für zwei Personen etwas übertrieben aber kleiner is halt nicht.
Zwei Liter später gings dann ins Gilligans was sowohl ein Backpacker als auch ein Club/Pub ist und in welchen wir dann bis ca. 3.30 gebuehrend den Schweizer Nationalfeiertag gefeiert haben… So wie sich das eben gehoert. X-)

02.Aug
Um 7:30 gings auch schon wieder auf Zeugs zusammenpacken. Außerdem hat mich Jim noch zum Frühstück eingeladen wozu ich natürlich nicht nein gesagt habe. Weiter gings mit dem Shuttle Bus nach Port Douglas ins Dougies. Hier also eingecheckt und kurz das Zimmer inspiziert (Kein Bad aber dafür auch kein Schimmel) Draußen vor der Türe habe ich dann Matt kennengelernt, welcher aus Sydney kommt und nur so n bisschen durch die Gegend reist, eigentlich gar nicht so weit hoch wollte, aber jetzt eben hier ist.
Das gute war jedenfalls das Matt ein Auto hat. So sind wir erstmal zum Stadtstrand und dort auf einen kleinen Lookout um sich erstmal Überblick zu verschaffen. Der Strand und alles hier war wirklich schon wunderbar oder wie Matt es gesagt hat “It’s fucking paradise..” Dieser hat darauf einen kleinen Strandspatziergang gemacht (den er wohl km-technisch etwas unterschätzt hat) und ich konnte mich meiner Urlaubs-Leseleidenschaft hingeben. Knappe zwei Stunden später war Matt also von seinem 30-Minute-Walk zurueck und wir sind zu Coles. Hier könnte ich mich in weiser Voraussicht auf Cape Tribulation mit verschiedensten Arten von Instant-Nudelgerichten, Toast und als kleines Schmankerl mit Pasta und Pesto eindecken.
Nach dem Abendessen hab ich noch schnell den Shuttle Bus zu PK’s Jungle Village am Cape Trib gebucht (45$ o_O) und darauf sind Matt und ich nochmal in die Stadt gelaufen um uns bei einem Bierchen im Pub das Rugby Spiel Neuseeland gg. Australien anzusehen.

————
Und in der nächsten Folge sehen sie: Wir Ben seinen Shuttle Bus in den Jungle erwischen. Wie wird er mit all den lauernden Gefahren im Jungle umgehen können? Lockt Insektenspray Insekten in Wirklichkeit nur an? Und wenn ja was haben die Illuminaten damit zu tun?

Stay tunded!
>>>> Zur Galerie (nur wenige Bilder aber gab nichts sooo spannendes)

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Sydney - 27.07 - 31.07

7. August 2008 1

von Benjamin Pröbster eingestellt in Aussi-Log um 09:43

Hallo alle Zusammen,
Sydney sollte also mein zweiter Stop gewesen sein, sorry fuer die Verspaetung aber war etwas knapp an Zeit und das Internet wird pro Kilometer noerdlicher um ca. einen Cent teuerer =)
War auf jeden Fall zwischenzeitlich in Cairns / Port Douglas / Cape Tribulation und nun zum Tauchen ab morgen wieder in Cairns. Entsprechende Bilder etc. werden natuerlich folgen, aber jetzt erstmal viel Spass mit Sydney.

————–

Ich kam also am Montag mit dem sehr bequemen aber verspäteten Jetstar Flug nach Sydney. Check-In im Hostel, dem Railway Square YHA, klappte auch ohne Probleme. Im Zimmer waren außerdem zwei Franzosen die allerdings wohl nicht sprechen konnten oder wollte und ein Deutscher der am Dienstag seine erste Vorlesung in Sydney haben sollte. Da es ab Mittag mit meinem Eintreffen leider zu regnen begonnen habe ich den restlichen Tag ein bisschen in Chinatown und in Market City verbracht um ein bisschen was einzukaufen.

Am nächsten Tag gings dafür um so besser los und ich bin tatsächlich um 07:00 Uhr aufgestanden, da es aber noch ein bisschen regnete hab ich beim Frühstück noch mit einem etwas älteren Aussi gequatscht dafür aber auch fast nichts verstanden. Um ca. 08:30 gings dann endlich los.

Da ich alleine unterwegs war konnte ich mir quasi für alles so viel Zeit lassen wie ich wollte. So bin ich erstmal zum den Chinese Garden, da dieser aber 10$  Eintritt kostete bin ich gleich weiter den Darling Harbour entlang Richtung Sydney Observatory.
Weiß nicht ob das ein Geheimtipp oder so ist auf jeden Fall hat man von dem Hügel nen geilen Ausblick. Als nächstes gings auf die Harbour Bridge und einmal komplett drüber und zurück. Am Rückweg hielt ich kurz am Pylon Lookout (Das ist einer der Brückenpfeiler auf den man hochgehen kann) als ich gerade kucken wollte das kostet (12$) kam ein netter Inder (oder sowas in der Art zumindest) zu mir und gab mir ein Free Ticket.
Seeeehr gut, also gleich mal hoch und wurde dort auch mit nem tollen Ausblick auf die City und Opera House belohnt. Als nächstes gings durch “The Rocks” und über den Circular Quay zum Opera House das in echt wirklich sehr sehr viel größer aussieht als auf den Fotos etc..

An die Oper schließt gleich der Royal Botanical Garden was wohl der perfekte Ort für eine Mittagspause ist. Von hier aus konnte man auch schon den Sydney Tower sehen auf den ich eigentlich wollte um die tolle Aussicht zu geniesen. Hier wurden aber wohl kurz vor mir fuenf Chinesische Touri Bomber abgesetzt, so dass es bestimmt 28 Stunden gedauert haette um da hoch zukommen. So entschloss ich also mir lieber den Hyde Park anzusehen und danach gings nochmal - weil ich ja noch Zeit hatte – quer durch die Stadt zum Sydney Fishmarket der allerdings nachmittags verständlicherweise schon geschlossen hatte. Hab mir dort also ein bisschen die Möwen und Pelikane angesehen die sich die Reste grabschen und mich dann auf den Weg zum Hostel gemacht. Auf den Weg dorthin hab ich noch eine Gruppe Sued-Koreaner aufgegabelt und hab diese, weil ich mich ja nach den paar Stunden so toll auskannte nach Chinatown gebracht. Am Abend gings dann mit meinem Taiwanesischen Zimmerkollegen „Otto“ noch ins Pub und haben dort ein paar 2 for 1-Voucher verbraten.
Für den nächsten Tag war ein kostenloser Shuttle zum Bondi-Beach angesagt. Dieser ging um 10:00 Uhr los. Hab dann dort einen netten Kuestenspatziergang zum eigentlichen Strand gemacht und gemütlich bei Hungry Jack’s diniert. Da ich die Brücke und die Oper mal vom Wasser sehen wollte habe ich noch beschlossen die City-Fähre nach Manly (günstiger als irgendwelche Touri-Fähren) zu nehmen. Dort wiederum habe ich neben der schönen Fahrt eine Gruppe von Franzosen kennengelernt mit denen ich mir dann noch Manly und Manly Beach angesehen haben. Zur Dämmerung gings dann zurück in die City wo wir uns so noch ein bisschen umgesehen haben und sie zwei der Franzosen noch ein Piercing durch die Haut gejagt haben… Irgendwann gegen 20:00 trennten wir uns dann und ich bin wieder zum Hostel zurück.
Am nächsten Morgen war dann schon Checkout und Flug nach Cairns über das ich noch berichten werden.

P.S: Sorry hab wirklich versucht Bilder auszusortieren aber weniger wurdens nicht (145/520 =)

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Noch mehr Melbourne

29. Juli 2008 1

von Benjamin Pröbster eingestellt in Allgemein um 10:38

So hallo erstmal! Ganz kurz, ich bin gut in Sydney angekommen und hatte heute meinen ersten 13 Stunden Sightseeing Marathon, aber dazu gibts am Ende einen zusammenfassenden Bericht (Internet-Zeit is recht teuer hier…)

Aber nun noch ein kurzer Nachtrag zu Melborune:
Samstag und Sonntag waren wir also noch unterwegs. Am Freitag vor allem in St. Kilda, einem Stadtteil von Melbourne. Dieser erinnert - wenn man von den 10 Grad Temperatur absieht - sehr an Miami oder aehnliches, aber leider war hier Temperaturbedingt am Strand nichts los. In St. Kilda befindet sich auch der Luna Park (Futurama Kucker kennen den ja =). Hier darf man sogar ohne Eintritt zu zahlen rein, nur die Fahrten kosten was. Da hier ab nicht die wriklichen Thriller dabei waren haben wir uns das Geld gespart und ne Sushi Rolle (2.20$ das Stueck /d.h. mein neues Grundnahrungsmittel) und im Liquer Store noch ne gute Flasche Captain Morgan (nein nicht der brutale sondern normaler Rum) fuer die abendliche Weihnachtsfeier gekauft. (Ja ist eben der kaelteste Monat)

Am Sonntag gings Vormittag in den Albert Park wo es erstmal ein dickes Fruehstueck gab und danach liesen wir Buddy einsam im Parkhaus stehen um mit dem City Circle (kostenlose Tram quer durch die Innenstadt) eine Runde durch die Stadt zu drehen. Als naechstes wollten wir eigentlich auf die GameOn (Spielemesse) da die aber ungluecklicherweise schon vorbei war gingen wir mit Eva am Melbourne Film Festival ins Kino.
Abgerundet wurde der Abend im Riva (Strandcafe in Melbourne) bei Corona und Wedges.

Sorry dass ich mich hier etwas kurz fassen muss aber die Zeit lauft schon wieder ab =/
Freut euch schonmal auf die Sydney Bilder - is echt Hammer hier! Bis dahin, ben

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Great Ocean Road

27. Juli 2008 3

von Benjamin Pröbster eingestellt in Aussi-Log um 18:40

Nach dem ersten mehr oder weniger verschlafenen Tag wollten Sebi und ich also durchstarten und am Freitag auf einen Tag die Great Ocean Road abfahren.
Die Great Ocean Road ist wohl wie der Name schon erahnen lässt eine Straße entlang der südlichen Küstenlinie an der es einige berühmte Sehenswürdigkeiten gibt. Und so sollte unsere Route grob aussehen…

Um knapp 09:00 Uhr gings dann mit Buddy los. Um unseren ehrgeizigen Zeitplan einzuhalten standen allerdings nur die wirklich essentiellen Spots auf den Programm:

  • Great Ocean Road und die immer wiederkehrenden “Lookouts” (an sich schon ne Attraktion)
  • Torquay
  • Twelve Apostels
  • Loch Ard Gorge
  • The Arch
  • London Bridge
  • The Grotto

So gings nun also erstmal aus Melbourne raus Richtung Torquay. Dies ist die Stadt in der z.B. Rip Curl und Quicksilver geboren wurden. Entsprechend viele Outlets gibt es dort auch, welche aber nicht wirklich groß billiger sind als sonst irgendwo. So fuhren wir auch hier nach nur einem kurzen Zwischenstopp relativ schnell weiter.

great_ocean_roadHinter Torquay beginnt dann die eigentlich Great Ocean Road, welche wirklich wunderschön zu fahren und anzusehen ist. Gegen Mittag packte uns dann der Hunger und Sebi meinte, dass Fish n’ Chips ne tolle Idee sei. Also, gesagt getan Futter gekauft und auf ne schöne Parkbank gesetzt. Dieses Essen hats allerdings echt in sich, weiß ja nicht ob ihr das schon mal gegessen habt oder ob das immer so ist, aber zumindest hatten unsere Fettportionen einen erstaunlich geringen Fischanteil. Ein weiters kleines Problem war, dass wir nach kurzer Zeit auf der Bank von einer Horde Kakadus belagert wurden, die unseren Fisch klauen wollten. War schon irgendwie komisch dass man sonst dafür in den Zoo geht und hier wollen die Dinger einem das Essen wegnehmen… Naja aber auch das haben wir überstanden und alles konnten wir eh nicht essen so dass wir ohne hungern zu müssen ein bisschen was abgegeben haben.

Dannach gings es die Straße weiter zum Teil durch den Regenwald (was bei ca. 10°C auch eher seltsam war) great_ocean_road_100.jpgbis wir um ca. 15:00 Uhr die Twelve Apostles erreichten. Dies waren ursprünglich neun (inzwischen noch acht) Felsklötze die durch Ausspülung direkt vor der Küste stehen geblieben sind. Auf den Bildern kommt das leider nicht so rüber aber die Teile sind wirklich riesig (sicherlich 60m hoch). Weiter gings wie geplant über Loch Ard Gorge (Klippnbucht an der mal ein Schiff untergegangen ist) und The Arch (Ausgespülter Bogen im Meer) hin zur London Bridge, was denke ich das Zweitbeste auf der Strecke ist.
great_ocean_road_175.jpgEin Teil der London Bridge (der auf dem Bild fehlende eben =) ist vor ein paar Jährchen leider abgefallen so dass die Brücke jetzt etwas kaputt ist. Als letztes gings zu The Grotto, was eine art ausgespülte Höhle ist. Bei Flut spritzen hier dann bei jeder Welle Meter hohe Fontänen die Felsen hoch. Leider war bei uns gerade Ebbe, zum ansehen war es aber trotzdem schön.

Gegen 17:30 machten wir dann auf den Heimweg um noch einigermaßen in Melbourne anzukommen, was uns dann auch bis ca 21:00 gelungen ist. War also wirklich ein genialer Tag und etwas das man gesehen haben muss wenn man schonmal hier ist. Glück mit dem Wetter hatten wir auch denn es waren eigentlich Schauer angesagt. Die Sonne hielt sich aber den ganzen Tag, unter der es bei ungefähr 15°C auch richtig angenehm war.


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Samstag und Sonntag waren wir noch in Melbourne wozu ich noch Bilder etc. nachliefern werde. Morgen früh gehts aber erstmal ab nach Sydney!

Also, bis dahin! Euer Ben

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Mein erster Tag in Melbourne

25. Juli 2008 1

von Benjamin Pröbster eingestellt in Aussi-Log um 18:45

So nach meiner gelungenen nächtlichen Ankunft in Melborune und einem hervoragenden Pasta Midnight-Snack sollte der Plan für den gestrigen Donnerstag so aussehen:

  • Schlafen (Sollte ja nicht ewig gehen da ich ja meinen zweiten Flug durchgeschkafen habe)
  • Warte bis Sebi zur Arbeit aufsteht (06:00 Uhr)
  • Nochmal weiterschlafen bis
  • Eva zur Arbeit geht (irgendwann danach)
  • noch kurz dösen bis ca. 08:00 Uhr
  • Aufstehen, Duschen, Frühstücken
  • Hier kurz den Flug bloggen
  • Mit der “S-Bahn” in die City und dort mal die ganze Innenstadt anschauen bis Nachmittag wenn Sebi von der Arbeit kommt

Soweit also der Plan und ab ins Bett…
Einige Stunden später das erste mal aufgewacht (Sebi geht), “ok Ben, an den Plan halten und nochmal kurz schlafen bis Eva geht”;
Wieder eingeschlafen und wieder aufgewacht, aber nicht wegen Eva sondern einfach so… Hmm hell wars auch schon also mal aufs Handy kucken:
Dooooooh! 14:30 Uhr!!! Das Gute daran war nun, dass die Uhr falsch gestellt war. Das Schlechte, dass es trotzdem schon 13:30 Uhr war. Kurzerhand neuer Plan: Express-Dusche und Frühstück, bloggen kannste auch später. Nachdem das geschafft war gings dann Ruckzuck zum Bahnhof und auf dem Weg dorthin noch Sebi kurz eine SMS gschrieben, dass ich jetzt abhaue. Leider kam er aber zur gleichen Zeit schon wieder von der Arbeit, so dass wir vereinbarten eine knappe Stunde darauf zusammen zu fahren.

federationSo haben wirs dann auch getan und sind erstmal zum Federation Square um dort ein Bierchen zu trinken, danach gings dann noch etwas quer durch die anliegenden Straßen bis wir uns später mit den Anderen zum Essen trafen. Das tolle an Melbourne ist so die Kombination ausfilnders wirklich alten und nagelneuen Gebäuden hoffe das sieht man auch an den ersten Bildern ganz schön. Auch wenn ich jetzt Jetlag bedingt leider erst einen kleinen Teil der Innenstadt gesehen habe, so werde ich den Rest dieses Wochenende sicher noch nachholen und noch ein paar mehr Infos liefern.

Trotzdem hier schonmal ein paar erste Bilder…

Morgen gibts den Nachtrag zum heutigen Express Great Ocean Road Sightseeing.

Bis dahin liebe Grüße aus MEL,
Ben

...und das passierte hier!

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Flug und Ankunft in Melbourne

24. Juli 2008 2

von Benjamin Pröbster eingestellt in Aussi-Log um 17:47

So erstmal ein Hallo an alle Zurückgebliebenen.

Vorgestern ging also meine Reise los. Da die Lufthansa meinen Flug leider 2 Stunden nach hinten verschoben hat und dies sonst knapp geworden wäre, musste ich einen anderen Flug nehmen, welcher leider schon um 07:05 nach Frankfurt ging. Dies war insofern unbefriedigend, da mein Flug nach Hong Kong erst um 14:00 weiterging, so dass ich also knapp 6 Stunden am Flughafen verbracht habe. Um die Zeit hier also etwas zu verkürzen gings erstmal zum MAC, dann Buch kaufen, Internet surfen, ICQ, Monorail fahren, Flugzeuge ankucken, Duty Free….

747-400 Der eigentliche Flug dann war ganz ok, Sitzplätze, Filme und Essen war auch ok; Nur geschlafen hab ich erstaunlich wenig. Immerhin hatte ich mit Tino als Sitznachbarn ganz gute Unterhaltung womit die 11 Stunden Flug rumzubringen waren. In Hong Kong angekommen hatte ich beim aussteigen noch einen kurzen Klimashock. Dachte mir naja um 07:00 Uhr morgens kanns ja auch da net so warm sein, also mit Jack Wolfskin raus. Hatte dann aber 29°C bei gefühlten drei Eimern Wasser pro cm³ Luftfeuchtigkeit… Dies hielt aber nur in dem Tunnel teil zwischen Flugzeug und Terminal an; Dieses war nämlich wieder auf frostige 16° klimatisiert.

rolltrepeNach drei weniger interessanten Stunden am Terminal in dem ich mir ein 7Up für 22 HK$ gekauft habe (natürlich mit der MasterCard =) gings dann zwar nicht mit einer 747 aber einen dafür sehr viel bequemeren Airbus weiter nach Melbourne. Vorher wurde mir allerdings an der Security direkt vorm Flugzeugeingang mein im Duty Free gekaufter Havanna Club AnejoHavanna Club Especial weggenommen, da dieser wie mir der nette Asiatische Sir in perfektem Chinglish beschrieben hat “aglainst thel australian law is; and il can only take 100 mililitels with me”. War ich nachtürlich mal stink sauer, meine diesmalige Sitznachbarin war auch net so toll und hatte wohl eine vorliebe für Gin Tonic, so dass ich beschlossen hab den Flug durchzuschlafen. Gesagt, getan.

Ein paar Stunden später also mitten im dunklen angekommen (Um es zu erwähnen, es war 20:30 war Jahrezeitmäßig wohl schonmal eher auf Winter hindeutet) Am Flughafen erstmal durch die erste Kontrolle und die Passenger Card ausgefüllt (Irgendwas zu deklarieren? Kollektives “no” in allen Feldern =) wird schon klappen) Dann gings weiter an dem Drogen-Wuff vorbei und meine Rucksack holen der am Band auch schon auf mich wartete. Da die Aussis es wohl aber wirklich genau nehmen mit ihrem Kontrollen musste so ziemlich das Gepäck von allen nur mal durch die Kontrolle, wo dann mit der Passenger Card verglichen wurde ob man auch nicht gelogen hat…
Nachdem ich nach meiner ersten Kontrolle auf eine seperate Wartelinie geschickt wurde an der sonst kein anderer anstand, die Line 1 (an Line 2 warteten ca. 300 Leute) hatte ich schon ein etwas doofes Gefühl. Ich also an den Massen vorbei zum nächsten Security der mich nocheinmal fragte ob ich auch alles auf der Passenger Card verstanden habe (I hope so..) Problem in meinen Rucksack war dann wohl das Messer dass ich dabei hatte. Nachdem ich erklärt habe das es ein Swiz Army Knife ist und eine detaillierte Auflistung der Tools daran gegeben habe, konnte ich weiter ohne etwas auszupacken *hui*

Am Ausgang warteten dann auch schon Eva und Sebi auf mich, auf welche ich mich nach der langen Zeit natürlich riesig freute. Nur wärmetechnisch hab ichs mir etwas anders vorgestellt. So sind wir also mit Buddy bei “kühlen” 7° in das wunderschöne Domizil gefahren in welchen ich nun bis Montag bleiben werde.

Mehr zu meinem heutigen erstenTag in Melbourne gibts morgen, da gehts auch mit Sebi auf die “Great Ocean Road”
Hier gehts zu den Bildern

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Projektarbeit & Ausbildungsende

18. Juli 2008 1

von Benjamin Pröbster eingestellt in IT & WEB um 17:07

Wieder ein Schritt geschafft!

Gestern war es also so weit, die letzte Prüfung vor Beendigung meiner Ausbildung stand an. Bestandteil der Prüfung war eine 35 stündige betriebliche Projektarbeit zu der eine Dokumentation anzufertigen war (bereits vor über einem Monat an die IHK geschickt). Der zweite Teil bestand darin dieses Projekt in einer 10-15 minütigen Präsentation vorzustellen und sich anschließend dem erbarmungslosen Verhör des IHK Prüfungsauschusses zu stellen ;). Aber wohl auch dank der ausreichenden Vorbereitung habe ich das Ganze gut überstanden und konnte somit meine dreijährige Ausbildung zum IT-Fachinformatiker für Systemintegration mit sehr gutem Ergebniss abschließen =)

Thema meiner Arbeit war die Virtualisierung einer Shared-Hosting-Plattform (also nichts was einem nicht wirklich PC begeisterten interessieren könnte =) Die Dokumentation und Präsentation gibts hier als PDF zum Download.

Präsentation
Dokumentation

Nochmal ein extra Danke hierbei an Tom; Für deine Hilfe und für all das was ich in den letzten Jahren von dir lernen konnte!

I. Dokumentation
1.Projektauslösung

2.Planungsphase
2.1 IST-Analyse
2.2 SOLL-Konzept
2.3 Vergleich und Auswahl einer geeigneten Virtualisierungslösung
2.4 Evaluierung geeigneter Hardware
2.5 Bestellung von Hard- und Software

3. Realisierungsphase
3.1 Installation des Grundbetriebssystems
3.2 Installation der Virtualisierungssoftware
3.3 Installation des Gastsytems
3.4 Die Verwaltung - Confixx Professional
3.5 Migration vorhandener Webauftritte
3.6 Testinstallation CMS

4. Abschluss
4.1 Projektabschluss
4.2 Zeitplanung
4.3 Projektergebnis

II. Quellen
1. Handbücher
2. Software

III. Anhang
1.Screenshots
2. Auftragsbestätigung
3. Leistungsverzeichnis Hosting

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Euro 2008: Deutschland vs. Spanien

9. Juli 2008 0

von Benjamin Pröbster eingestellt in Allgemein um 23:33

So schon etwas ists her und fast vergessen, aber trotzdem gibts wie versprochen einen kleinen Nachbericht aus München. Gespannt und voller Erwartung sind wir also in die große Stadt =) gefahren um uns das Spiel anzusehen. Eiegntlich war geplant am Chinesischen Turm mitzufiebern doch da dieser ca. eine Stunde vor Beginn schon hoffnungslos überfüllt war wurde nach einigem hin und her beschlossen doch im Verbindungssaal zu bleiben.
VerbindungssaalHier verbrachten wir die stimmungsmäßig nicht ganz so überwältigende erste Halbzeit und beschlossen zur Pause eben doch noch schnell zur Leopoldstraße “vorzudüsen”. Zuvor mussten wir allerdings noch auf 1-2 Personen warten und mal eben kurz unser Auto wegparken was ja in der Münchner Innenstadt kein Problem ist… Nachdem wir in der ca. 65 Minute einen Parkplatz ca. 2km von der Leopoldstraße entfernt hattenSiegestor rannten wir also mit Zwischenstopps bei jedem Café vor zum Uni-Café wo wir die letzten 10 Minuten der Niederlage ansehen konnten. Etwas betrübt, aber mit dem Hintergedanken dass ja ein zweiter Platz auch ganz ok ist und man trotzdem feiern könnte gingen wir zum Siegestor (Da war wohl sonst richtig was los..) Dort saßen wir eine gefühlte Stunde alleine rum und sahen dabei zu wie die Leute an uns vorbeiziehn, bis….

Ja was dann kam war wohl die Idee des Jahres:
Das PartyaggregatEin paar Jungs haben sich so einen großen Obi-Einkaufswagen geschnappt ein Benzinaggregat, Boxen, Endstufe, Mischpult und Ipod drauf geschmissen und los gings. Fa haben wir uns gedacht, da gehn wa doch mal mit. Und aus der überschaubaren Menge wurde recht schnell immer mehr Leute bis man wohl wirklich behaupten konnte, dass die mit ihrem Wagen die Ganze Leopold gerockt haben!

So war es dann eigentlich doch noch ein ganz lustiger Abend, zwar sicher nicht so wie wenn wir gewonnen hätten, aber um ehrlich zu sein hätten wir es auch nicht verdient.

Hier gehts zur kompletten Galerie…
Gut möglich das morgen noch ein paar Bilder/Videos von Andy dazu kommen.

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