Cape Tribulation - 03.Aug - 07.Aug
9. August 2008
Zweiter Tauchtag ist um und alle Theorie und Pooltraining ist abgeschlossen. Ab Morgen gehts nun für drei Tage aufs Boot wo ich noch vier Übungstaugänge und dann fünf freie mit meinem Tauchbuddy Michl haben werde. Aber nun zum Cape Tribulation:
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03.Aug
Nach einer angenehmen Nacht in Port Douglas kam also um knapp 7.30 mein 45$ Shuttle Bus zu PK’s Jungle Village. Auf dem Weg dorthin gings über den Daintree River was quasi der Anfang des Daintree National Parks ist (Cape Tribulation ist auch nur ein Teil davon). Die Fahrt dauerte ca 1,5 Stunden und angekommen musste ich zum Check-In leider noch ein bisschen warten. Also erstmal den geilen Strand angesehen (Hab aus irgendeinen Grund nicht wirklich viel Bilder hiervon gemacht aber im Video sieht mans denk ich). Der Strand bei PK`s (Myall Beach) ist jedenfalls sicherlich 3,5 km lang, so dass sich die ca. 50 Badegäste zur Rush Hour ganz gut verteilen. Ist für Malle-Fans eine Art Kulturschock hier.
Nach also ein bisschen am Strand gammeln und Check-In ging ich zum Cape Tribulation Lookout am Dubuji Boardwalk ein bisschen im Jungle spatzieren. Boardwalks sind hier einfach durch Holz befestigte Wege die durch den Jungle führen. Den Jungle - so ist er hier zumindest - darf man sich vielleicht nicht wie in Indiana Jones vorstellen. Eher wie in Hosla en Woid aber n bisschen tropischer
Nein was ich meine ist, es wimmelt hier nicht bei jedem Schritt von Schlangen, toedlichen Spinnen und Killer Koala. Zurück bei PK´s hab ich dann nur noch das Jungle Surfing für den nächsten morgen gebucht und Abendgegessen. Das wars auch schon mit dem ersten Tag.
04.Aug
Um 08.30 gings nach einem tollen Toast Erdbeerjam Fruestueck zum Jungle Surfing. Das war echt mal ein riesen Spass. Dauerte ca 2,5 Stunden und man seilt sich dabei an Drahtseilen die zwischen den Baumen und hangabwärts gespannt sind ab. Da geht’s dann mal schneller, mal langsamer, freihändig, kopfüber und auf jeder Plattform gibt’s ein paar Infos zu Planzen und was da noch alles so drum rum wächst. War auf jeden Fall sein Geld wert.
In den nächsten Tagen wollte eigentlich eine 4WD Tour nach Cooktown machen. Diese fuehrt über den Bloomfield Track, welcher nur von Allrad-Wagen befahren werden darf (Klingt also nach jede Menge Spaß). Da hierfür aber immer mindestens vier Personen notwendig sind fiel das leider wegen zu geringem Andrang an allen möglichen Tagen für mich flach…
Nachmittags ging ich dann über den Strand zu Mason’s Swimminghole. Das ist im Prinzip einfach eine tiefere Stelle in einem Bach der durch den Jungle verläuft (siehe Video). Auserdem haben sie hier netterweise noch eine „Schaukel” (weiss nicht wie man das sonst nennt) um sich so richtig schön ins Wasser katapultieren zu können. Hier hab ich also mit zwei Schotten ein paar Stündchen verbracht und bin dann wieder zur traditionellen Dös-Leserunde an den Strand.
Beim Abendessen hab ich dann noch Danja (Schweiz - haben aber nur Englisch gesprochen) kennengelernt und mit der ausgemacht, dass wir zum Emmagen Creek Swimming Hole gehen (d.h. ca. 3 Stunden walk..)
05.Aug
Wieder 08.30, wieder Erdbeertoast und los geht’s!
So gingen wir also gefühlte 2,5 Stunden über Hügel und ich will schon behaupten Beerge die Straße entlang zum Emmagen Creek. Dummerweise hatt ich nichts zum trinken mitgenommen was wohl eher ne doofe oder besser gesagt gar keine Idee war, aber Danja was dabei, was dann auch brav geteilt wurde =). Wenigstens denkt hier einer mit.
Nach etwas Suchen und nochmal knapp 800m quer ueber einem Trampelpfad fanden wir das Swimming Hole, was aber meiner Meinung nicht so toll ist wie bei Mason’s aber immer noch genial. Ist halt ein Bach im Jungle und nichts drum herum. Seeehr entspannend.
Dannach gings zum Emmagen Beach welcher quasi gegenüber der Straße liegt. Hier gabs dann leckere echte frische Kokosnuesse frisch vom Baum. Es war bereits eine Strandweite Technik zur öffnen der Kokosnuss mit Hilfe eines Stocks vorhanden (siehe Cast Away) mit welcher ich mich allerdings nicht anfreunden wollte. So beschloss ich, ich will schon behaupten chirurgische Präzisionsinstrumente aus verschiedensten Arten aufzufindender Steine zu entwickeln. Dies war zugegebenermaßen nicht die effektivste Methode und es hat etwas gedauert bis man an die Nuss kam, aber es hat am Ende dennoch funktioniert. Der menschliche Vorschritt ist nicht aufzuhalten.
Nach genügend Kokosnuss und einigen grünen Ameisen (glaub sie heißen Lemon Ants und schmecken auch so) die man essen kann - zumindest das grüne Hinterteil davon - gings wieder Richtung zurück. Beim Cape Tribulation Beach House haben wir dann Wasser aufgefüllt und sind über den Strand weiter. Natürlich aber nicht ohne Pause. Also erst mal noch ein bisschen Sonnen- und Wasserbaden. Nächste Etappe war zurück zu unserem Myall Beach wo nochmal ein Sonnenstopp eingelegt wurde. Dann aber gegen 17.00 Uhr wirklich zurück zu PK’s duschen und Abendessen (Salami-Käse-Pasta aus der Pfanne & Haferflocken mit Erdbeermarmelade serviert mit dem günstigsten, besten 2007er Chardonnay mit Schraubverschluss =).
Und da Wein so schön müde macht, Musik hören, Einschlafen, Ende.
06.Aug
Von dem erschöpfenden vielen Laufen am Vortag stand dieser Tag mal wieder unter dem Motto Entspannung und gönnte mit mal einen kompletten Strandtag mit „Hartmut und ich” und „Voll beschäftigt” was wohl mitunter die lustigsten Bücher sind die ich bis jetzt gelesen hab. (Danke Mum :-*) Das einzige worüber ich mir Sorgen machte war, dass ich nicht wusste wie ich morgen nach Cairns zurückkommen sollte. Das der Bus 75$ kosten würde und meine schottische Ader zu groß war habe ich diesen nicht gebucht. Meine Hoffnung war eigentlich ein deutsches Taucherpärchen das auch in meinem Zimmer war und am nächsten Tag mit Auto abreisen wollte. Nachdem ich diese aber zwei mal gefragt habe ob sie noch einen Platz frei haben und sie mir beim zweiten mal erzählt haben, dass der Wagen gaaaaaaaaaaaaaaaanz komische Geräusche macht, sie selber noch nicht ganz genau wissen was sie machen und überhaupt habe ich beschlossen eher spontan was am nächsten Morgen zu suchen.
07.Aug
07:00 Uhr aufstehen, Erdbeertoast, packen und ab zur Straße. Jetzt hies es nur noch warten dass die richtigen Leute vorbeikommen. Etwas mulmig war mir ja schon aber die 75$ überwiegen ;). Wartezeit 45 Minuten: Mein Taucherpärchen kommt vorbeigefahren. Komische Geräusche habe ich zwar nicht gehört, aber das haben sie wohl repariert.
Wartezeit 67 Minuten: Zwei typen aus einer aboriginal Community 50km nördlich nehmen mich mit nach Cairns. Während der fahrt erzählen sie mir die nette Geschichte von Wolf Creek in dem es um einen Mörder geht der gestrandete Backpacker mitnimmt und dann killt. Ansonsten haben sie viel über Bäume und die Umwelt geredet. Außerdem haben wir auf der Rückfahrt einen Cassowarry gesehen der hier als „most dangerous bird on earth” angepriesen wird und bis zu 1,60m groß wird.
Nach 2,5 unterhaltsamen Stunden erreichten wir also Cairns. Fuer die Fahrt wollten sie gar nichts - was mir natuerlich ganz recht war. Nun konnte ich entspannt im Jimmy’s einchecken und mich auf die kommenden Tauchtage freuen.
Hi Ben, seh schon dir gehts ganz gut.
Hoffe du hast viel Spaß,tolle Berichte und super Fotos. Gib allen einen dicken Kuss
vermiß euch ganz doll!!!
Viele Bussis Michi
comment von michi — 20. August 2008 @ 18:45