Ayers Rock – 13.Aug – 15.Aug
8. September 2008
Hallo an Alle!
Mal wieder ein verspäteter Bericht, außerdem noch neue Great Barrier Reef Bilder.
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Mi 13.Aug
Um 08:00 Uhr ausgecheckt zum Flughafen und ab ins rote Zentrum.
Bin gegen 14:00 dann im Pioneer Outback Hotel & YHA angekommen und mich erstmal mit der Umgebung vertraut gemacht. Das Ganze dort ist eine Art Resort nur für Touris mit verschiedenen Hotels, Cafe, Supermarkt, etc. und ca. 15 Autominuten vom Uluru entfernt. Bin also ein bisschen einkaufen (Nudeln werden knapp) und in das Info Center um mich ein kulturell-historisch etwas zu bilden. Abends habe ich dann nach dem Essen und etwas Olympia kucken Milla und Achim kennengelernt die sich für den nächsten Tag ein Auto mieten wollten. Da dies auch für mich billiger und natürlich sehr viel flexibler ist als irgendne Tour zu machen, hab ich mich ihnen also angeschlossen.
Do 14.Aug
Haben also gegen Mittag das Auto geholt und sind dann zu den Olgas (Kata Tjitua) gefahren welche im Nachhinein gesehen um einiges interessanter sind als der Ayers Rock. Sind also lauter bis zu 450 Meter große Hubbel mitten im Nichts. Die Hubbeln dazu sind auch nicht wirklich Stein so wie mans kennt sondern eher mit rotem Sand zusammengekleisterte kleine Steine. So gingen wir also zuerst den 10km langen „Valley of the Winds“ Walk, welcher seinem Namen alle Ehre macht. Hier konnten wir für knapp 3 Stunden in außergewöhnlicher Einsamkeit das Ganz genießen, denn danach sind wir noch zu den kleinen 30 Minuten Walk welcher von Touris überfüllt war.
Abends dann schließlich fuhren wir zum Uluru um uns den Sonnenuntergang oder besser gesagt den Uluru beim Sonnenuntergang anzusehen. Hierfür wurden auch extra Parkplätze auf der Straße eingerichtet. Soweit ganz nett anzusehen, is halt wirklich ein knallrotes Teil der Effekt kommt aber denk ich eher daher, dass die restliche Umgebung eben schon so dunkel ist. Nach einem leichten Abendessen gings ins Bett da wir uns in der früh auch den Sonnenaufgang ansehen wollten.
Fr 15.Aug
Raus aus die Federn und ab zum Stein. Diesmal eben auf die andere Seite welche auch schon von einer Armee chinesischer Touristen besetzt war. Arsch kalt wars, Sonne ging auf, Berg war hell (diesmal n bisschen orange wenn man das reininterpretieren will) – Thats it.
Nach diesem Spektakel fuhren mit einem Zwischenstopp im Aboriginal Cultural Center wir wieder zum Resort zurück, wo ich mich von den beiden verabschiedete und nach einem Frühstück wieder den Shuttle Bus zum Rock nahm. Das besondere an diesem Tag war, dass der Climb auf den Felsen geöffnet war. (Die 2 Tage zuvor war er nämlich wegen zu starken Wind geschlossen) Nun wird einem hier gesagt, dass der Uluru eben heilig ist und es auch gefährlich ist und man ihn deswegen bitte nicht besteigen soll. Aber man darfs schon machen, außerdem haben se auch ein Geländer in den Berg gerammt. Da mir diese widersprüchliche Politik etwas komisch vorkam beschloss ich meine moralischen Bedenken über Bord zu werfen und da hoch zu rennen. Ok rennen ist wohl der falsche Ausdruck eher kriechen. Der Weg nach oben ist echt richtig richtig steil so dass man normal gehend manchmal gar nicht mehr weiter kommt. Am Anfang führt noch eine Kette nach oben und zuerst dachte ich dass dies auch der Ganze Climb ist. Am Ende allerdings führten dann nur noch gestrichelte Linien weiter was dann noch mal die gleiche Strecke war zwar nicht so anstrengend, aber kalt und gefährlich. So bin ich also wie Messner durch windige Todesböhen, Kilometer tiefe Schluchten und nem geilen Ausblick bis zur Mitte des Berges gepilgert. Hier angekommen n bisschen alles angesehen, SMS verschickt (sehr guter Empfang =) und dann wieder zurück, was mindestens genauso anstrengend war. Nach diesen knapp drei Stunden, wollte ich dann noch den Uluru Base Walk machen (10km um den Berg rum) welcher aber nicht ganz so spannend und spektakulär war. Trotzdem nett anzusehen wenn man die Zeit dazu hat, aber davon können wohl die Bilder am besten überzeugen (oder auch nicht).
Nachmittags fuhr ich dann wieder mit dem Shuttle zurück zum Hostel um den restlichen Abend mit Essen, Olympia kucken und Ausruhen verbrachte.
Am nächsten Morgen gings mit Quantas nach Perth wo ich Eva und Sebi wieder treffen sollte.