Boys Noize meets Ante Perry
6. November 2008 1
Für einen guten Start ins Wochenende nochmal ein kleines deutsch-elektronisches Update.
Heute mit:
- Boys Noize (Hamburg)
- Ante Perry (Dortmund)
Tags: musik
Für einen guten Start ins Wochenende nochmal ein kleines deutsch-elektronisches Update.
Heute mit:
Tags: musik

Heute um knapp 05:00 MEZ wurde Barack Obama von den großen TV-Sendern als Gewinner der Präsidentschaftswahlen 2008 prognostiziert und gilt seitdem als 44.Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Somit zieht der wohl in Europa favorisierte Kandidat (von mir auf jeden Fall) in das Weiße Haus ein, wo er vorraussichtlich am 20. Januar 2009 auf sein Amt vereidigt wird.
Aber als wäre das nicht genug versuchte CNN die “sonst so öde” Wahlkampfnacht mit ein paar Gadgets aufzupeppen. So wurde die Reporterin Jessica Yellin live aus Chicago in das Studio projeziert.
Dabei handelt es sich aber wohl weniger um ein echtes Hologramm (Moderator Wolf Blitzer sieht sie nicht wirklich da stehen sondern auf einem Bildschirm) sondern um eine hineingeschnippselte 3D Aufnahme. Nach eigener Angabe (siehe Video) filmen sie 35 Kameras die die selben Bewegungen machen wie die Kameras im Studio New York. So könne immer ein realistischer Betrachtungswinkel dargestellt werden.
Tags: offtopic
So heut gibts mal n bisschen was anderes, weniger Electro aber auch sonst ganz gut hörbar.
Das Royksopp Video sollte man nicht verpassen, is mal richtig gut gemacht. Den Rest kann geht auch blind.
“Acceptable in the 80s” wird sicher jeder zumindest vom Hören her kennen, ist allerdings bei mir erst jetzt angekommen :\
Wünsche gute Unterhaltung!
Tags: musik
So gibts gleich nochmal Nachschub, da ich eh am Musik suchen bin. Diesmal allerdings etwas minimalistisch…
76/79 @ MySpaceTV
76/79 @ MySpace.com
Und meinen momentanen lieblings Radiosender:
Tags: musik
So da es mir leider momentan Schul und Arbeitsmäßig an Zeit fehlt noch ausstehende Berichte einzustellen gibts etz einfach mal ein kleinere Sachen. (Werde Berichte und Bilder bei Zeiten noch nachliefern)
Heute also mal ein kleiner Songtipp:
Crystal Castle Crimewave
Hochgeladen von Differentrecordings
Tags: musik
Hallo ihr lieben.
Nach einer langen Internet und auch Handy Flaute auf dem Weg nach Broome (wo wir nun auch sind) gibt’s nun endlich mal wieder ein paar Berichte nachträglich eingestellt.
Beginnen will ich mit meinen letzten fünf Tagen in Cairns beim Tauchen.
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Fr 08.Aug
Hatte an diesem Morgen wirklich Angst dort irgendwie das einzige jüngere Subjekt zu sein was sich allerdings relativ schnell als falsch herausstellte. Wie bereits angekündigt war der einzig weitere in meinem Kurs der Michl aus Bayreuth und unser Instructor Murat.
Nach einem kleinen Ausflug zum Arzt wo ich mich einer mehrminütigen Musterung zur Taucheignung unterziehen musste begannen wir mit drei Stunden Theorie DVD ansehen und Kekse futtern. Darauf gab’s nach jeder Lektion (insgesamt 5) einen kleinen Fragebogen und dann gings weiter. Ab 14:00 Uhr war die erste Plantschrunde im Pool mit recht einfachen Übungen wie Wasser aus der Brille lassen und son’ Zeug. Das Ganze ging so bis ca. 16:00 Uhr mit anschließendem Duschen und Aufräumen. Zurück im Hostel gabs noch ein vorzügliches low budget Abendessen und noch etwas Zeit im Internetcafe, allerdings nicht zu lang da ich am nächsten Tag schon so früh raus musste =)
Sa. 09.Aug
Zur äußerst unchristlichen Zeit um 06:45 Uhr waren wir also wieder im Center und um hier die letzten Übungen im Pool zu absolvieren. Anschließend wurden wir in die Cairns Night Markets zum Mittagsessen beim Chinesen verfrachtet. Das eigentlich gute dort ist das man einfach einen Teller bekommt (auch nach Tellergröße bezahlt) und sich dann so viel vom Buffet drauf spachteln kann wie man will. Prinzipiell ja ne ganz coole Sache, es sollte sich aber im weiteren Verlauf als nicht sehr vorteilhaft herausstellen. Nach dem Mittagessen haben wir schon mal unsere Ausrüstung für das Boot vorbereitet und als letzten Tagesordnungspunkt ging’s wieder ins „Klassenzimmer“ zur letzten Lektion und der Abschlussprüfung. Da diese nicht wirklich die Killerprüfung ist und man vermutlich auch schafft wenn man nen Teil der DVD verpennt war das somit auch kein Problem. Den restlichen Abend verbrachte ich dann im Internetcafe um einen wundertollen Bericht zu schreiben und Video zu schneiden und da es dann auch schon 22:00 Uhr war ging’s ohne Abendessen ins Bett.
So 10.Aug
5:30 Uhr Wecker klingelt. Gaaanz üble Nacht, hatte ununterbrochen Seitenstechen und war’s schon nach dem Aufstehen schlecht obwohl ich das Boot noch nicht mal gesehen habe. Also erstmal viel Wasser trinken, zusammenpacken und dann los. Als ich gerade das Zimmer verlassen wollte, teilte mir mein Magen mit, dass er so früh keine Lust auf Wasser trinken hat und er das lieber doch in der Hostel Kloschüssel lassen will. (1) Na gut zumindest war mir jetzt nicht mehr soo schlecht und ich konnte bester Dinge mit Florian und Laura (im selben Hostel) zum Boot fahren. Auch noch mal so nen Kaugummi gegen Reiseübelkeit genommen, was wohl eins der ekelichsten Sachen war die ich mir jemals in den Mund gestopft habe. Am Boot gabs nun erstmal Frühstück. Sehr gut dachte ich mir den Magen mal wieder füllen, kann ja nich schaden. Also schön dick Marmeladenbrot und Tee gemacht. Nach den ersten zwei Bissen hat mir aber wiederum mein Magen signalisiert, dass er auch noch nicht für die Aufnahme neuer Lebensmittel bereit ist und sich dieser lieber entledigen würde. Also mal den ersten Klostopp gemacht bevor wir ablegten. (2) Hm des kann ja mit Reiseübelkeit nicht so viel zu tun haben… Wenn da mal die Chinesen nicht ihre Hände im Spiel haben.
So trotzdem danach tapfer fertig gefrühstückt; Was sein muss, muss sein.
Nun begann also unsere nette Kreuzfahrt auf die etwas raue See hinaus was zugegebenermaßen nicht gerade förderlich für meinen chinesischen Magen war und ich diesen Kampf nach ca. 15 Minuten auch verlor. (3) O.K., war schon ne wirklich etwas nervend nun und mir ging’s auch richtig beschissen. Also andere Taktik: Magentablete gegen Erbrechen und Übelkeit! Ich war von der Wirkung überzeugt und vielleicht hätten sie auch geholfen wenn sie länger als weitere 15 Minuten im Magen verbracht hätten (4). Da mir das Ganze nun wirklich zu blöd wurde, die Toiletten eine seltsame beruhigende Wirkung auf mich hatten und ich mir so unnütze Wege spare, entschied im mich dafür gleich dort zu bleiben. Bis auf 2-3 weitere Kotzunterbrechungen (5,6) machte ich also die restlichen 2,5 Stunden fahrt zum Riff ein nettes Nickerchen in der Dusch-Klo-Kombozelle.
Irgendwann stoppten dann die Motoren was mein Zeichen war das Fort zu verlassen, denn der erste Tauchgang stand an. Dieser war auch einer von vier Dives zur Zertifizierung, welchen ich also auch keinen Fall auslassen durfte. Bereut hab ich dass auch im Nachhinein nicht denn wie ich im Wasser war, war alles wie weggeblasen. Nicht mehr schlecht, kein Seitenstechen oder irgendwas… suuper!
Trotzdem musste ich wieder raus aus dem Wasser denn es gab Mittagessen, welches aber mit einer halben gekochten Kartoffel bei mir recht klein ausfiel. Das gute daran war, sie blieb wieder im Magen! =) Den übrigen Tag gabs noch einen Tauchgang und Abendessen, dass schon fast wieder schmeckte und dann ab ins Bett. War auch anstrengend genug…
Mo 11. Aug
Früh ging’s wieder los zu den letzten beiden Tauchgängen zur Zertifizierung. Seit dem darf ich mich nun offiziell „Open Water Diver“ nennen (huuuu). Nachmittags stand dann der erste Dive ohne Tauchlehrer nur mit meim Buddy Michl an. Hier hatte ich Anfangs schon ein etwas mulmeliges Gefühl, aber es gibt vorher immer ein Briefing von jedem Spot wo einem gezeigt wo was ist und wie man entlang taucht. War somit auch wirklich sehr schön sich ganz frei und schwerelos Unterwasser bewegen zu können. Alles sehr still und friedlich einfach mit nichts vergleichbar. Umso spannender dafür war dann der geführte Nachttauchgang am Abend. Die wurde natürlich klassisch mit der Weißen Hai Melodie übers ganze Boot eingestimmt. Dabei alle Ausrüstung angezogen Taschenlampe in die Hand und rein geht’s! Hab auch einen Hai gesehen an der Treppe wo man rein springt bevor ich ins Wasser ging, danach aber leider nicht mehr. Dies war auf jeden Fall mal der spannende Tauchgang, aber nicht sooo gruselig wie man sich es vielleicht vorstellt.
Di 12.Aug
Vormittags vor der Fahrt zurück noch drei Tauchgänge. Beim ersten hatte ich mir ne Kamera ausgeliehen von der auch die paar Bilder stammen. Gab nur zwei Probleme: 1. Brauchten meine Buddys so viel Luft, dass wir nur 23 Minuten Unterwasser waren und 2. die Kamera so langsam beim speichern war. Als mir das zu blöd wurde hab ich also auf Video umgeschaltet und dieses verwackelte Ding gemacht. Tauchgang acht und neun war ich mit Flo und Laura unten wo wir es auf 45 Minuten pro Dive brachten nur leider hatte ich da die Kamera nicht mehr. Nach dem Mittagessen fuhren wir also wieder ab vom Riff und verbrachten die restliche Zeit auf Deck in der Sonne. Wale haben wir auch noch gesehen und einen kleinen Stopp eingelegt (Bilder kommen noch!). Zurück im Hostel gabs erstmal ein Nickerchen und danach lecker Pizza. Da man nach drei Tagen Boot an Land der Kopf leider noch genauso schwankt wie auf der See wurde uns gesagt man könne das mit der passende Menge Alkohol genau ausgleichen. So gingen wir abends also mit fast der ganzen Truppe ins Pub um ein bisschen zu feiern. Schlafenszeit war um 01:30 ich am nächsten Morgen meinen Flug zum Ayers Rock nicht verpassen durfte, aber dazu später mehr…
Hier gehts zu den Bildern (werden noch welche nachgeliefert)
Zweiter Tauchtag ist um und alle Theorie und Pooltraining ist abgeschlossen. Ab Morgen gehts nun für drei Tage aufs Boot wo ich noch vier Übungstaugänge und dann fünf freie mit meinem Tauchbuddy Michl haben werde. Aber nun zum Cape Tribulation:
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03.Aug
Nach einer angenehmen Nacht in Port Douglas kam also um knapp 7.30 mein 45$ Shuttle Bus zu PK’s Jungle Village. Auf dem Weg dorthin gings über den Daintree River was quasi der Anfang des Daintree National Parks ist (Cape Tribulation ist auch nur ein Teil davon). Die Fahrt dauerte ca 1,5 Stunden und angekommen musste ich zum Check-In leider noch ein bisschen warten. Also erstmal den geilen Strand angesehen (Hab aus irgendeinen Grund nicht wirklich viel Bilder hiervon gemacht aber im Video sieht mans denk ich). Der Strand bei PK`s (Myall Beach) ist jedenfalls sicherlich 3,5 km lang, so dass sich die ca. 50 Badegäste zur Rush Hour ganz gut verteilen. Ist für Malle-Fans eine Art Kulturschock hier.
Nach also ein bisschen am Strand gammeln und Check-In ging ich zum Cape Tribulation Lookout am Dubuji Boardwalk ein bisschen im Jungle spatzieren. Boardwalks sind hier einfach durch Holz befestigte Wege die durch den Jungle führen. Den Jungle - so ist er hier zumindest - darf man sich vielleicht nicht wie in Indiana Jones vorstellen. Eher wie in Hosla en Woid aber n bisschen tropischer
Nein was ich meine ist, es wimmelt hier nicht bei jedem Schritt von Schlangen, toedlichen Spinnen und Killer Koala. Zurück bei PK´s hab ich dann nur noch das Jungle Surfing für den nächsten morgen gebucht und Abendgegessen. Das wars auch schon mit dem ersten Tag.
04.Aug
Um 08.30 gings nach einem tollen Toast Erdbeerjam Fruestueck zum Jungle Surfing. Das war echt mal ein riesen Spass. Dauerte ca 2,5 Stunden und man seilt sich dabei an Drahtseilen die zwischen den Baumen und hangabwärts gespannt sind ab. Da geht’s dann mal schneller, mal langsamer, freihändig, kopfüber und auf jeder Plattform gibt’s ein paar Infos zu Planzen und was da noch alles so drum rum wächst. War auf jeden Fall sein Geld wert.
In den nächsten Tagen wollte eigentlich eine 4WD Tour nach Cooktown machen. Diese fuehrt über den Bloomfield Track, welcher nur von Allrad-Wagen befahren werden darf (Klingt also nach jede Menge Spaß). Da hierfür aber immer mindestens vier Personen notwendig sind fiel das leider wegen zu geringem Andrang an allen möglichen Tagen für mich flach…
Nachmittags ging ich dann über den Strand zu Mason’s Swimminghole. Das ist im Prinzip einfach eine tiefere Stelle in einem Bach der durch den Jungle verläuft (siehe Video). Auserdem haben sie hier netterweise noch eine „Schaukel” (weiss nicht wie man das sonst nennt) um sich so richtig schön ins Wasser katapultieren zu können. Hier hab ich also mit zwei Schotten ein paar Stündchen verbracht und bin dann wieder zur traditionellen Dös-Leserunde an den Strand.
Beim Abendessen hab ich dann noch Danja (Schweiz - haben aber nur Englisch gesprochen) kennengelernt und mit der ausgemacht, dass wir zum Emmagen Creek Swimming Hole gehen (d.h. ca. 3 Stunden walk..)
05.Aug
Wieder 08.30, wieder Erdbeertoast und los geht’s!
So gingen wir also gefühlte 2,5 Stunden über Hügel und ich will schon behaupten Beerge die Straße entlang zum Emmagen Creek. Dummerweise hatt ich nichts zum trinken mitgenommen was wohl eher ne doofe oder besser gesagt gar keine Idee war, aber Danja was dabei, was dann auch brav geteilt wurde =). Wenigstens denkt hier einer mit.
Nach etwas Suchen und nochmal knapp 800m quer ueber einem Trampelpfad fanden wir das Swimming Hole, was aber meiner Meinung nicht so toll ist wie bei Mason’s aber immer noch genial. Ist halt ein Bach im Jungle und nichts drum herum. Seeehr entspannend.
Dannach gings zum Emmagen Beach welcher quasi gegenüber der Straße liegt. Hier gabs dann leckere echte frische Kokosnuesse frisch vom Baum. Es war bereits eine Strandweite Technik zur öffnen der Kokosnuss mit Hilfe eines Stocks vorhanden (siehe Cast Away) mit welcher ich mich allerdings nicht anfreunden wollte. So beschloss ich, ich will schon behaupten chirurgische Präzisionsinstrumente aus verschiedensten Arten aufzufindender Steine zu entwickeln. Dies war zugegebenermaßen nicht die effektivste Methode und es hat etwas gedauert bis man an die Nuss kam, aber es hat am Ende dennoch funktioniert. Der menschliche Vorschritt ist nicht aufzuhalten.
Nach genügend Kokosnuss und einigen grünen Ameisen (glaub sie heißen Lemon Ants und schmecken auch so) die man essen kann - zumindest das grüne Hinterteil davon - gings wieder Richtung zurück. Beim Cape Tribulation Beach House haben wir dann Wasser aufgefüllt und sind über den Strand weiter. Natürlich aber nicht ohne Pause. Also erst mal noch ein bisschen Sonnen- und Wasserbaden. Nächste Etappe war zurück zu unserem Myall Beach wo nochmal ein Sonnenstopp eingelegt wurde. Dann aber gegen 17.00 Uhr wirklich zurück zu PK’s duschen und Abendessen (Salami-Käse-Pasta aus der Pfanne & Haferflocken mit Erdbeermarmelade serviert mit dem günstigsten, besten 2007er Chardonnay mit Schraubverschluss =).
Und da Wein so schön müde macht, Musik hören, Einschlafen, Ende.
06.Aug
Von dem erschöpfenden vielen Laufen am Vortag stand dieser Tag mal wieder unter dem Motto Entspannung und gönnte mit mal einen kompletten Strandtag mit „Hartmut und ich” und „Voll beschäftigt” was wohl mitunter die lustigsten Bücher sind die ich bis jetzt gelesen hab. (Danke Mum :-*) Das einzige worüber ich mir Sorgen machte war, dass ich nicht wusste wie ich morgen nach Cairns zurückkommen sollte. Das der Bus 75$ kosten würde und meine schottische Ader zu groß war habe ich diesen nicht gebucht. Meine Hoffnung war eigentlich ein deutsches Taucherpärchen das auch in meinem Zimmer war und am nächsten Tag mit Auto abreisen wollte. Nachdem ich diese aber zwei mal gefragt habe ob sie noch einen Platz frei haben und sie mir beim zweiten mal erzählt haben, dass der Wagen gaaaaaaaaaaaaaaaanz komische Geräusche macht, sie selber noch nicht ganz genau wissen was sie machen und überhaupt habe ich beschlossen eher spontan was am nächsten Morgen zu suchen.
07.Aug
07:00 Uhr aufstehen, Erdbeertoast, packen und ab zur Straße. Jetzt hies es nur noch warten dass die richtigen Leute vorbeikommen. Etwas mulmig war mir ja schon aber die 75$ überwiegen ;). Wartezeit 45 Minuten: Mein Taucherpärchen kommt vorbeigefahren. Komische Geräusche habe ich zwar nicht gehört, aber das haben sie wohl repariert.
Wartezeit 67 Minuten: Zwei typen aus einer aboriginal Community 50km nördlich nehmen mich mit nach Cairns. Während der fahrt erzählen sie mir die nette Geschichte von Wolf Creek in dem es um einen Mörder geht der gestrandete Backpacker mitnimmt und dann killt. Ansonsten haben sie viel über Bäume und die Umwelt geredet. Außerdem haben wir auf der Rückfahrt einen Cassowarry gesehen der hier als „most dangerous bird on earth” angepriesen wird und bis zu 1,60m groß wird.
Nach 2,5 unterhaltsamen Stunden erreichten wir also Cairns. Fuer die Fahrt wollten sie gar nichts - was mir natuerlich ganz recht war. Nun konnte ich entspannt im Jimmy’s einchecken und mich auf die kommenden Tauchtage freuen.
So hallo erstmal! Ganz kurz, ich bin gut in Sydney angekommen und hatte heute meinen ersten 13 Stunden Sightseeing Marathon, aber dazu gibts am Ende einen zusammenfassenden Bericht (Internet-Zeit is recht teuer hier…)
Aber nun noch ein kurzer Nachtrag zu Melborune:
Samstag und Sonntag waren wir also noch unterwegs. Am Freitag vor allem in St. Kilda, einem Stadtteil von Melbourne. Dieser erinnert - wenn man von den 10 Grad Temperatur absieht - sehr an Miami oder aehnliches, aber leider war hier Temperaturbedingt am Strand nichts los. In St. Kilda befindet sich auch der Luna Park (Futurama Kucker kennen den ja =). Hier darf man sogar ohne Eintritt zu zahlen rein, nur die Fahrten kosten was. Da hier ab nicht die wriklichen Thriller dabei waren haben wir uns das Geld gespart und ne Sushi Rolle (2.20$ das Stueck /d.h. mein neues Grundnahrungsmittel) und im Liquer Store noch ne gute Flasche Captain Morgan (nein nicht der brutale sondern normaler Rum) fuer die abendliche Weihnachtsfeier gekauft. (Ja ist eben der kaelteste Monat)
Am Sonntag gings Vormittag in den Albert Park wo es erstmal ein dickes Fruehstueck gab und danach liesen wir Buddy einsam im Parkhaus stehen um mit dem City Circle (kostenlose Tram quer durch die Innenstadt) eine Runde durch die Stadt zu drehen. Als naechstes wollten wir eigentlich auf die GameOn (Spielemesse) da die aber ungluecklicherweise schon vorbei war gingen wir mit Eva am Melbourne Film Festival ins Kino.
Abgerundet wurde der Abend im Riva (Strandcafe in Melbourne) bei Corona und Wedges.
Sorry dass ich mich hier etwas kurz fassen muss aber die Zeit lauft schon wieder ab =/
Freut euch schonmal auf die Sydney Bilder - is echt Hammer hier! Bis dahin, ben
So schon etwas ists her und fast vergessen, aber trotzdem gibts wie versprochen einen kleinen Nachbericht aus München. Gespannt und voller Erwartung sind wir also in die große Stadt =) gefahren um uns das Spiel anzusehen. Eiegntlich war geplant am Chinesischen Turm mitzufiebern doch da dieser ca. eine Stunde vor Beginn schon hoffnungslos überfüllt war wurde nach einigem hin und her beschlossen doch im Verbindungssaal zu bleiben.
Hier verbrachten wir die stimmungsmäßig nicht ganz so überwältigende erste Halbzeit und beschlossen zur Pause eben doch noch schnell zur Leopoldstraße “vorzudüsen”. Zuvor mussten wir allerdings noch auf 1-2 Personen warten und mal eben kurz unser Auto wegparken was ja in der Münchner Innenstadt kein Problem ist… Nachdem wir in der ca. 65 Minute einen Parkplatz ca. 2km von der Leopoldstraße entfernt hatten
rannten wir also mit Zwischenstopps bei jedem Café vor zum Uni-Café wo wir die letzten 10 Minuten der Niederlage ansehen konnten. Etwas betrübt, aber mit dem Hintergedanken dass ja ein zweiter Platz auch ganz ok ist und man trotzdem feiern könnte gingen wir zum Siegestor (Da war wohl sonst richtig was los..) Dort saßen wir eine gefühlte Stunde alleine rum und sahen dabei zu wie die Leute an uns vorbeiziehn, bis….
Ja was dann kam war wohl die Idee des Jahres:
Ein paar Jungs haben sich so einen großen Obi-Einkaufswagen geschnappt ein Benzinaggregat, Boxen, Endstufe, Mischpult und Ipod drauf geschmissen und los gings. Fa haben wir uns gedacht, da gehn wa doch mal mit. Und aus der überschaubaren Menge wurde recht schnell immer mehr Leute bis man wohl wirklich behaupten konnte, dass die mit ihrem Wagen die Ganze Leopold gerockt haben!
So war es dann eigentlich doch noch ein ganz lustiger Abend, zwar sicher nicht so wie wenn wir gewonnen hätten, aber um ehrlich zu sein hätten wir es auch nicht verdient.
Hier gehts zur kompletten Galerie…
Gut möglich das morgen noch ein paar Bilder/Videos von Andy dazu kommen.
Tags: party
Der Krimi ist vorbei und ging 3:2 für Deutschland.
Auch wenn es von Deutschland ein schlappes Spiel war, so stimmte wohl aber die Effizient:
3 Torschüsse - 3 Treffer (muss man ja auch erstmal machen)
Mitgefiebert haben wir mit ca. 300 weiteren Fans im Berlin wo es auch bis zur letzten Minute ein auf und ab der Gefühle war. Danach gabs natürlich den schon fast traditionellen Autokorso, welcher aber relativ schnell (durch Absperrung der Marktstraße) verpufft ist - dafür hat sich aber ein Mob voller Freude entwickelt den es so auch zu WM Zeiten nicht gegeben hat und bis spät in die Nacht gefeiert hat.
Doch was nun zählt ist das Fiiiinaaaaale (ohooo) am Sonntag über das ich wohl aus München berichten kann. Und was da los ist falls wir gewinnen (was ich ja mal hoffe) will ich mir mal jetzt noch nicht ausmalen.