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Exmouth - Broome - 24.Aug - 29.Aug

13. September 2008 1

von Ben eingestellt in Aussi-Log um 18:06

So 24.Aug
Nach einem weiteren langen Fahrtag kamen wir in Exmouth an. Sebi hatte mit dem Trip eine senile Bettflucht entwickelt, so dass wir uns für ihn besonders freuten, dass die Gäste des Aspen Campingplatzes, auf den wir blieben, ein gefühltes Durchschnittsalter von 114 Jahren hatten. So konnte Sebi jeden morgen aufstehen und mit Nachbarn quatschen, den Schnee aus der Einfahrt räumen, oder sich einen Australian Breakfast Tea kochen ohne Eva oder mich wecken zu müssen.
Der eigentliche Grund wieso wir nach Exmouth sind, war aber mein Wunsch noch mal tauchen zu gehen. In Exmouth betreib die Navy einen Pier, der einer der berühmtesten Tauchspots der Welt ist und wohl eine unglaubliche Vielzahl von Fischen, etc. bieten soll. Leider war der Pier bie nächsten Donnerstag geschlossen, so dass ich mich kurzfristig für eine Tour zu den Murion Islands am Dienstag entschieden habe.

Mo 25.Aug
Da wir heute quasi frei hatten, beschlossen wir etwas die Küste zu erkunden. Fündig wurden wir auch und zwar am Wobiri Beach. Dieser einsame Strand bot uns des ganzen Tag Platz zum Body Boarden und entspannen… Naja entspannt haben wir eigentlich nicht (bis auf Eva) ,sondern Sebi und ich bauten den chinesischen Drei-Schluchten-Damm im Maßstab 1:27 originalgetreu nach, welcher für kurze Zeit der kommenden Flut mittelmäßig stand hielt.
So gesehen ein erfolgreicher Urlaubstag ohne Stress =)

Di 26.Aug
Nun war es also soweit. Mein 10 – 12 Tauchgang stand an!
Open Water Diver Ben ist auf einer Mission. Das Ningaloo Reef zählt neben dem bekannten Grat Barrier Reef (wo ich natürlich schon war =) zu den besten Tauchplätzen. Was das Riff außerdem so besonders und bekannt macht ist, dass im Herbst hier die Walhaie vorbeiziehen und alle lokale Firmen Touren hierfür anbieten.
Jetzt gabs aber keine Walhaie, sondern die Murion Islands zu denen ich für 3 Tauchgänge fahren sollte.

Nach einer knappen Stunde ohne Übelkeit auf dem Boot waren wir auch schon da. Glücklicherweise war ich diesmal mit einem von Sebis guten Neoprenanzügen ausgestattet, so dass frostfreier Unterwasserspaß garantiert war. Der erste Tauchgang allerdings war etwas enttäuschend, nicht wirklich was spannendes geshen, starke Strömung und schlechte Sicht, machten das Ganze nicht gerade zum tollsten was ich bis jetzt gesehen habe. Die nächsten zwei waren dafür umso besser.
Strömung war noch da, aber die Sicht viel besser. Das spannende war, dass die Tauchgänge nun durch eine Vielzahl von swimthroughs gingen. Swimthroughs sind im Prinzip Höhlen, oder Tunnel durch das Riff wo man sich teilweise schon fast durchquetschen muss. In Verbindung mit der Strömung die einen immer nach vorne und dann wieder nach hinten treibt war das eine super spannende Sache, aber sicherlich nicht für jemanden mit Platzangst geeignet.
Nach den drei Tauchgängen kehrte ich gegen Abend glücklich zurück zum Camping Platz, wo wir wieder alle zu Abend aßen.

Mi 27.Aug
Auf nach Broome!
Naja nicht ganz, da Broome noch 2000km entfernt ist gings erst nach Karratha. Karratha war die erste große Stadt die wir mal wieder sahen, immerhin hatten wir hier wieder Handy Empfang. So entschieden wir, da nach der langen Tagesfahrt keiner mehr Bock hatte zu kochen, den menschlichen Fortschritt ausgiebig bei McDonnalds zu feieren. Sonst gibt’s über den Ort aber eigentlich nicht wirklich viel zu Berichten.

Do 28.Aug
Auf nach Broome!
Aber leider wieder nicht ganz, sondern zum knapp 700km entfernten 80 Mile Beach. Da wir mit Buddy geschwindigkeitstechnisch etwas eingeschränkt sind nahm auch diese Fahrt den ganzen Tag in Anspruch. Außerdem bescherte uns das Pech mit einem Riss in der Windschutzscheibe, da uns ein Road Train einen Stein drauf geknallt hat.
Am 80-Mile-Beach aber angekommen schlugen wir unser Lager auf und verbrachten bis Sonnenuntergang noch etwas Zeit beim Footie spielen. Der 80-Mile-Beach ist wie man vermuten kann ein ewig langer Strand auf dem auch ein paar Jeeps rumfahren und sich Leute des Campingplatzes tümmeln. Mehr gibt’s hier aber auch nicht da im Umkreis von 500km einfach nichts ist!

Fr 29.Aug
Auf nach Broome!
Jetzt aber wirklich! Eine weitere Tagesfahrt standt uns bevor, ehe wir den reservierten Campingplatz erreichten. Davon aber das nächste mal!

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Geraldton - Shark Bay - 19.Aug – 23.Aug

11. September 2008 1

von Ben eingestellt in Aussi-Log um 19:00

Nach der ersten großartigen und kühlen Zeltnacht fuhren wir um knapp 10 Uhr weiter gen Norden.
Unser nächstes Ziel war das knapp 200 km entfernte Geraldton. Hier führten wir auch die neue und sehr bekömmliche Seafood Platter Tradition ein, die uns Sebi spätestens alle zwei Tage köstlichst zubereitet hat. (Hier noch mal ein dickes Lob an den Koch!!!).
Das wichtigste an unserem ersten Tag in Geraldton war mal einen passenden Ersatz für mein geklautes Surfboard zu finden. Da diese aber sehr teuer sind und ich mir nicht noch mal 300$ stehlen lassen wollte entschied ich mich für ein 60$ Body Board, welches frustfreien Spaß auch bei kleinem Wellengang garantieren sollte. Und so war es dann auch.
Sind also zum Strand und verbrachten dort einen wunderschönen Tag in azurblauen Wasser und netten Wellen zum Einstimmen. Sebi war auch mit seinem Kite unterwegs, während Eva sich am Strand im Wind panieren ließ.
Nach zwei Tagen Geraldton fuhren wir am Morgen des 21.Aug nach Denham, Shark Bay. Da wir den Umweg über den Kalbarri National Park nahmen, der ein paar mehr oder weniger interessante Schluchten bot, kamen wir erst nach Einbruch der Dunkelheit in Denham an.

Zu dieser Zeit erwieß es sich als etwas schwierig noch einen Campingplatz zu bekommen und so wurde ich in einem Hostel rausgeschmissen während Herr Baron P. und Baroness K. im Hotel nächtigten. Hier habe ich noch mit zwei Engländern Olympia bis 02:00 Uhr angesehen und bin dann ins Bett.
Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder um eine Ruhestätte für Buddy und uns zu suchen. Was wir gefunden haben, war wohl der beste Platz den man haben kann. Zwischen ein paar Bäumen gelegen und ca. 2,5 Meter vom Strand entfernt residierten wir für die nächsten Nächte. Als nächstes galt es die Gegend zu erkunden und so fuhren wir zur so genannten Little Lagoon, welche die größte kleine Lagune ist, die ich je gesehen habe. Dies war dann auch unser Aufenthaltsort für den fast ganzen Tag. Sebi war in dem tollen Wasser kiten (Ist wohl das Paradies für jeden, wenn genug Wind geht), Eva toasten in der Sonne und ich Fotos machen, filmen und lesen.
Gegend Abend gingen wir noch zum Pier um ein bisschen zu angeln, in anbetracht der ekligen Tintenfische die die Anderen dort aus dem Wasser zogen, waren wir aber dann ganz froh nichts gefangen zu haben.
Da Denham an sich ein kacke langweiliger Ort ist beschlossen wir am nächsten Tag in das berühmte Monkey Mia zu fahren. Hier kommen seit vielen Jahren täglich Delfine bis an den Strand um sich ein bisschen füttern zu lassen. Wir hatten ziemlich Glück denn diese kommen genau drei Mal jeden Vormittag und wir erwischten genau das letzte Mal für den Tag. Drauf haben wir noch ein bisschen die riesigen Pelikane bestaunt und einen Kaffee getrunken, bevor es zurück nach Denham ging. Den restlichen Tag verbrachten wir mit faulenzen am Strand und einem wunderschönen Sunset-Beach-Diner.
Um unseren strengen Zeitplan einzuhalten mussten wir aber am Tag darauf schon wieder weiter. Diesmal brachte uns die Tagesfahrt mit Zwischenstopp am Shell-Beach (ja da gibt’s viele Muscheln =) nach Exmouth. Hiervon gibt’s aber erst später mehr…

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Video Update: Climbing Uluru

9. September 2008 0

von Ben eingestellt in Aussi-Log um 13:02

Hier noch ein kleines Video meiner quasi Nahtod-Erfahrung am Ayers Rock.
Mein eigentlicher Kameramann ist leider wegen einer 82 Knoten Böhe eine 300m tiefe Schlucht heruntergefallen, so dass nur noch meine Aufnahmen blieben.
Trotzdem viel Spaß dabei…

...und das passierte hier!

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Perth City - Pinnacles Desert - 16.Aug – 18.Aug

0

von Ben eingestellt in Aussi-Log um 01:22

Sa 16.08
Nach meinen kühlen Tagen am Ayers Rock machte ich mich nun mit Quantas auf den Weg an die Westküste nach Perth. Hier angekommen nahm ich den Shuttle Bus zum Central YHA um mich mit Eva und Sebi wieder zu treffen, welche auch so ziemlich zeitgleich mit Buddy ankamen. Perth ist mit knapp 1,4 Millionen Einwohnern die größte Stadt in Western Australia und sieht auf den ersten Blick auch wie ne richtige Metropole aus was sich allerdings als etwas trügerisch herausstellen sollte.

So 17.08
Sonntag zogen wir also nach dem Frühstück los um mit dem großen Lonely-Planet-Walk uns die besten „Sehenswürdigkeiten“ anzusehen. Die beiden Shopping Malls in der Innenstadt kannten wir vom kurzen Einkauf gestern schon und hatten das nach ca. 15 Minuten auch abgehackt. Um einen Vergleich zu haben, die beiden Straßen sind zusammen etwa so groß wie unser Oberer und Unterer Markt, allerdings mit etwas mehr Geschäften. Dazu war so ziemlich kein einziges Auto unterwegs was ja schonmal komisch war für so viel Einwohner. So kam ich hierbei auf den Gedanken, dass es wohl wie früher bei uns ein Sonntags-Fahrverbot geben muss und sich einige nur nicht daran halten.
Danach gings am Swan River entlang und Richtung Kings Park, welcher auf einem Hügel gelegen ist und eine wunderschöne Aussicht über die Stadt bietet. Bevor wir da hin kamen, hatten wir einige personelle Probleme zu beseitigen, da unser Ex-Navigator Eva K. aus N. uns etwas in die falsche Richtung leitete. Außerdem galt es noch eine gefühlte 8000 Stufen Treppe zu überwinden hinter der sich der Uluru Climb nur verstecken kann. Viele Jogger, oder wie man das dann auch immer nennt, nutzen das Teil zum trainieren und laufen da die ganze Zeit nur auf und ab… Die spinnen die Ozzys…o_O
Nach diesen Strapazen und den schönem Ausblick kamen wir nach knapp drei Stunden Ausflug wieder in die Stadt zurück wo ich mir noch eine Leash (des Schnürl um den Fuß an das Surfboard zu binden) und ein Wax für das Board gekauft habe. Zum Abendessen gingen wir nochmal schön Essen wobei die nächste Seltsamheit auffiehl, es war nämlich kein Mensch mehr auf den Straßen (um ca 20:00 Uhr). Cafés und Restaurants halb voll aber in den großen Straßen durch die wir Mittags kamen war niemand mehr zu sehen… Sehr komische Metropole..

Mo 18.08
Der Tag ist gekommen und unser großer Road Trip mit Buddy, Brum, Eva, Sebi und mir sollte beginnen. Ich hatte grad meine Sachen gepackt, als ich aus meinem Skyscraper Penthouse Dorm im dritten Stock auf den Parkplatz wo Buddy steht hinabblickte. Da sah ich, dass die Tür wohl ein bisschen offen steht, so wie wenn man sie eben zu macht, absperrt und nicht mehr aufgeht, aber trotzdem eben noch ein Spalt übrig bleibt. Also runter zu Sebi und ihm gesagt, er habe die Türe wohl nicht richtig zu gemacht. Hier hat er schon mal doof gekuckt, denn wer Sebi kennt weiß, dass er keine Tür offen lässt. Ab zum Auto und hier präsentierte sich das Übel auch schon.
Fenster aufgebrochen, Tür offen, Surfboard weg…. Neeeeeein!!!
Mein armes Seepferdchen (hab es im Nachhinein auf „Heinz“ getauft) wurde gestohlen. Haben dann die Polizei angerufen wo ein netter Beamter wie Chef Wiggum alles auf seiner unsichtbaren Schreibmaschine protokolliert hat. Das wars.
Im Prinzip konnten wir aber froh sein dass nicht mehr fehlte und auch sonst nichts größeres beschädigt wurde. Trotzdem scheiße eben…
Es ging also knappe 260 km weiter nach Norden, in die im Nambung National Park gelegene Pinnacles Desert. Das Ganze ist eine kleine Wüste durch die sich überall Kalksteinsäulen verteilen, welche wir bis zum Sonnenuntergang angesehen haben. Denke mal die Bilder sprechen hier für sich.
Nachts konnte ich nun das erste Mal in meinem 4-Mann Zelt schlafen das Sebi für mich gekauft hatte und das war einfach herrlich! Hab zwar zwei Schlafsäcke benutzt da es doch etwas frisch war, aber dafür konnte ich bei offener Dachluke mir den Sternenhimmel ansehen und dem Meeresrauschen zuhören.
Was will man mehr???

Hier gehts zu den Bildern…

Das war mal der Anfang unserer Reise – bleibt gespannt.

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Ayers Rock – 13.Aug – 15.Aug

8. September 2008 0

von Ben eingestellt in Aussi-Log um 02:36

Hallo an Alle!
Mal wieder ein verspäteter Bericht, außerdem noch neue Great Barrier Reef Bilder.

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Mi 13.Aug
Um 08:00 Uhr ausgecheckt zum Flughafen und ab ins rote Zentrum.
Bin gegen 14:00 dann im Pioneer Outback Hotel & YHA angekommen und mich erstmal mit der Umgebung vertraut gemacht. Das Ganze dort ist eine Art Resort nur für Touris mit verschiedenen Hotels, Cafe, Supermarkt, etc. und ca. 15 Autominuten vom Uluru entfernt. Bin also ein bisschen einkaufen (Nudeln werden knapp) und in das Info Center um mich ein kulturell-historisch etwas zu bilden. Abends habe ich dann nach dem Essen und etwas Olympia kucken Milla und Achim kennengelernt die sich für den nächsten Tag ein Auto mieten wollten. Da dies auch für mich billiger und natürlich sehr viel flexibler ist als irgendne Tour zu machen, hab ich mich ihnen also angeschlossen.

Do 14.Aug
Haben also gegen Mittag das Auto geholt und sind dann zu den Olgas (Kata Tjitua) gefahren welche im Nachhinein gesehen um einiges interessanter sind als der Ayers Rock. Sind also lauter bis zu 450 Meter große Hubbel mitten im Nichts. Die Hubbeln dazu sind auch nicht wirklich Stein so wie mans kennt sondern eher mit rotem Sand zusammengekleisterte kleine Steine. So gingen wir also zuerst den 10km langen „Valley of the Winds“ Walk, welcher seinem Namen alle Ehre macht. Hier konnten wir für knapp 3 Stunden in außergewöhnlicher Einsamkeit das Ganz genießen, denn danach sind wir noch zu den kleinen 30 Minuten Walk welcher von Touris überfüllt war.
Abends dann schließlich fuhren wir zum Uluru um uns den Sonnenuntergang oder besser gesagt den Uluru beim Sonnenuntergang anzusehen. Hierfür wurden auch extra Parkplätze auf der Straße eingerichtet. Soweit ganz nett anzusehen, is halt wirklich ein knallrotes Teil der Effekt kommt aber denk ich eher daher, dass die restliche Umgebung eben schon so dunkel ist. Nach einem leichten Abendessen gings ins Bett da wir uns in der früh auch den Sonnenaufgang ansehen wollten.

Fr 15.Aug
Raus aus die Federn und ab zum Stein. Diesmal eben auf die andere Seite welche auch schon von einer Armee chinesischer Touristen besetzt war. Arsch kalt wars, Sonne ging auf, Berg war hell (diesmal n bisschen orange wenn man das reininterpretieren will) – Thats it.
Nach diesem Spektakel fuhren mit einem Zwischenstopp im Aboriginal Cultural Center wir wieder zum Resort zurück, wo ich mich von den beiden verabschiedete und nach einem Frühstück wieder den Shuttle Bus zum Rock nahm. Das besondere an diesem Tag war, dass der Climb auf den Felsen geöffnet war. (Die 2 Tage zuvor war er nämlich wegen zu starken Wind geschlossen) Nun wird einem hier gesagt, dass der Uluru eben heilig ist und es auch gefährlich ist und man ihn deswegen bitte nicht besteigen soll. Aber man darfs schon machen, außerdem haben se auch ein Geländer in den Berg gerammt. Da mir diese widersprüchliche Politik etwas komisch vorkam beschloss ich meine moralischen Bedenken über Bord zu werfen und da hoch zu rennen. Ok rennen ist wohl der falsche Ausdruck eher kriechen. Der Weg nach oben ist echt richtig richtig steil so dass man normal gehend manchmal gar nicht mehr weiter kommt. Am Anfang führt noch eine Kette nach oben und zuerst dachte ich dass dies auch der Ganze Climb ist. Am Ende allerdings führten dann nur noch gestrichelte Linien weiter was dann noch mal die gleiche Strecke war zwar nicht so anstrengend, aber kalt und gefährlich. So bin ich also wie Messner durch windige Todesböhen, Kilometer tiefe Schluchten und nem geilen Ausblick bis zur Mitte des Berges gepilgert. Hier angekommen n bisschen alles angesehen, SMS verschickt (sehr guter Empfang =) und dann wieder zurück, was mindestens genauso anstrengend war. Nach diesen knapp drei Stunden, wollte ich dann noch den Uluru Base Walk machen (10km um den Berg rum) welcher aber nicht ganz so spannend und spektakulär war. Trotzdem nett anzusehen wenn man die Zeit dazu hat, aber davon können wohl die Bilder am besten überzeugen (oder auch nicht).
Nachmittags fuhr ich dann wieder mit dem Shuttle zurück zum Hostel um den restlichen Abend mit Essen, Olympia kucken und Ausruhen verbrachte.
Am nächsten Morgen gings mit Quantas nach Perth wo ich Eva und Sebi wieder treffen sollte.

Hier gehts zu den Bildern!

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Diving Great Barrier Reef - 08.08 - 12.08

31. August 2008 0

von Ben eingestellt in Allgemein, Aussi-Log um 18:27

Hallo ihr lieben.
Nach einer langen Internet und auch Handy Flaute auf dem Weg nach Broome (wo wir nun auch sind) gibt’s nun endlich mal wieder ein paar Berichte nachträglich eingestellt.
Beginnen will ich mit meinen letzten fünf Tagen in Cairns beim Tauchen.

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Fr 08.Aug
Hatte an diesem Morgen wirklich Angst dort irgendwie das einzige jüngere Subjekt zu sein was sich allerdings relativ schnell als falsch herausstellte. Wie bereits angekündigt war der einzig weitere in meinem Kurs der Michl aus Bayreuth und unser Instructor Murat.
Nach einem kleinen Ausflug zum Arzt wo ich mich einer mehrminütigen Musterung zur Taucheignung unterziehen musste begannen wir mit drei Stunden Theorie DVD ansehen und Kekse futtern. Darauf gab’s nach jeder Lektion (insgesamt 5) einen kleinen Fragebogen und dann gings weiter. Ab 14:00 Uhr war die erste Plantschrunde im Pool mit recht einfachen Übungen wie Wasser aus der Brille lassen und son’ Zeug. Das Ganze ging so bis ca. 16:00 Uhr mit anschließendem Duschen und Aufräumen. Zurück im Hostel gabs noch ein vorzügliches low budget Abendessen und noch etwas Zeit im Internetcafe, allerdings nicht zu lang da ich am nächsten Tag schon so früh raus musste =)

Sa. 09.Aug
Zur äußerst unchristlichen Zeit um 06:45 Uhr waren wir also wieder im Center und um hier die letzten Übungen im Pool zu absolvieren. Anschließend wurden wir in die Cairns Night Markets zum Mittagsessen beim Chinesen verfrachtet. Das eigentlich gute dort ist das man einfach einen Teller bekommt (auch nach Tellergröße bezahlt) und sich dann so viel vom Buffet drauf spachteln kann wie man will. Prinzipiell ja ne ganz coole Sache, es sollte sich aber im weiteren Verlauf als nicht sehr vorteilhaft herausstellen. Nach dem Mittagessen haben wir schon mal unsere Ausrüstung für das Boot vorbereitet und als letzten Tagesordnungspunkt ging’s wieder ins „Klassenzimmer“ zur letzten Lektion und der Abschlussprüfung. Da diese nicht wirklich die Killerprüfung ist und man vermutlich auch schafft wenn man nen Teil der DVD verpennt war das somit auch kein Problem. Den restlichen Abend verbrachte ich dann im Internetcafe um einen wundertollen Bericht zu schreiben und Video zu schneiden und da es dann auch schon 22:00 Uhr war ging’s ohne Abendessen ins Bett.

So 10.Aug
5:30 Uhr Wecker klingelt. Gaaanz üble Nacht, hatte ununterbrochen Seitenstechen und war’s schon nach dem Aufstehen schlecht obwohl ich das Boot noch nicht mal gesehen habe. Also erstmal viel Wasser trinken, zusammenpacken und dann los. Als ich gerade das Zimmer verlassen wollte, teilte mir mein Magen mit, dass er so früh keine Lust auf Wasser trinken hat und er das lieber doch in der Hostel Kloschüssel lassen will. (1) Na gut zumindest war mir jetzt nicht mehr soo schlecht und ich konnte bester Dinge mit Florian und Laura (im selben Hostel) zum Boot fahren. Auch noch mal so nen Kaugummi gegen Reiseübelkeit genommen, was wohl eins der ekelichsten Sachen war die ich mir jemals in den Mund gestopft habe. Am Boot gabs nun erstmal Frühstück. Sehr gut dachte ich mir den Magen mal wieder füllen, kann ja nich schaden. Also schön dick Marmeladenbrot und Tee gemacht. Nach den ersten zwei Bissen hat mir aber wiederum mein Magen signalisiert, dass er auch noch nicht für die Aufnahme neuer Lebensmittel bereit ist und sich dieser lieber entledigen würde. Also mal den ersten Klostopp gemacht bevor wir ablegten. (2) Hm des kann ja mit Reiseübelkeit nicht so viel zu tun haben… Wenn da mal die Chinesen nicht ihre Hände im Spiel haben.
So trotzdem danach tapfer fertig gefrühstückt; Was sein muss, muss sein.
Nun begann also unsere nette Kreuzfahrt auf die etwas raue See hinaus was zugegebenermaßen nicht gerade förderlich für meinen chinesischen Magen war und ich diesen Kampf nach ca. 15 Minuten auch verlor. (3) O.K., war schon ne wirklich etwas nervend nun und mir ging’s auch richtig beschissen. Also andere Taktik: Magentablete gegen Erbrechen und Übelkeit! Ich war von der Wirkung überzeugt und vielleicht hätten sie auch geholfen wenn sie länger als weitere 15 Minuten im Magen verbracht hätten (4). Da mir das Ganze nun wirklich zu blöd wurde, die Toiletten eine seltsame beruhigende Wirkung auf mich hatten und ich mir so unnütze Wege spare, entschied im mich dafür gleich dort zu bleiben. Bis auf 2-3 weitere Kotzunterbrechungen (5,6) machte ich also die restlichen 2,5 Stunden fahrt zum Riff ein nettes Nickerchen in der Dusch-Klo-Kombozelle.
Irgendwann stoppten dann die Motoren was mein Zeichen war das Fort zu verlassen, denn der erste Tauchgang stand an. Dieser war auch einer von vier Dives zur Zertifizierung, welchen ich also auch keinen Fall auslassen durfte. Bereut hab ich dass auch im Nachhinein nicht denn wie ich im Wasser war, war alles wie weggeblasen. Nicht mehr schlecht, kein Seitenstechen oder irgendwas… suuper!
Trotzdem musste ich wieder raus aus dem Wasser denn es gab Mittagessen, welches aber mit einer halben gekochten Kartoffel bei mir recht klein ausfiel. Das gute daran war, sie blieb wieder im Magen! =) Den übrigen Tag gabs noch einen Tauchgang und Abendessen, dass schon fast wieder schmeckte und dann ab ins Bett. War auch anstrengend genug…

Mo 11. Aug

Früh ging’s wieder los zu den letzten beiden Tauchgängen zur Zertifizierung. Seit dem darf ich mich nun offiziell „Open Water Diver“ nennen (huuuu). Nachmittags stand dann der erste Dive ohne Tauchlehrer nur mit meim Buddy Michl an. Hier hatte ich Anfangs schon ein etwas mulmeliges Gefühl, aber es gibt vorher immer ein Briefing von jedem Spot wo einem gezeigt wo was ist und wie man entlang taucht. War somit auch wirklich sehr schön sich ganz frei und schwerelos Unterwasser bewegen zu können. Alles sehr still und friedlich einfach mit nichts vergleichbar. Umso spannender dafür war dann der geführte Nachttauchgang am Abend. Die wurde natürlich klassisch mit der Weißen Hai Melodie übers ganze Boot eingestimmt. Dabei alle Ausrüstung angezogen Taschenlampe in die Hand und rein geht’s! Hab auch einen Hai gesehen an der Treppe wo man rein springt bevor ich ins Wasser ging, danach aber leider nicht mehr. Dies war auf jeden Fall mal der spannende Tauchgang, aber nicht sooo gruselig wie man sich es vielleicht vorstellt.

Di 12.Aug
Vormittags vor der Fahrt zurück noch drei Tauchgänge. Beim ersten hatte ich mir ne Kamera ausgeliehen von der auch die paar Bilder stammen. Gab nur zwei Probleme: 1. Brauchten meine Buddys so viel Luft, dass wir nur 23 Minuten Unterwasser waren und 2. die Kamera so langsam beim speichern war. Als mir das zu blöd wurde hab ich also auf Video umgeschaltet und dieses verwackelte Ding gemacht. Tauchgang acht und neun war ich mit Flo und Laura unten wo wir es auf 45 Minuten pro Dive brachten nur leider hatte ich da die Kamera nicht mehr. Nach dem Mittagessen fuhren wir also wieder ab vom Riff und verbrachten die restliche Zeit auf Deck in der Sonne. Wale haben wir auch noch gesehen und einen kleinen Stopp eingelegt (Bilder kommen noch!). Zurück im Hostel gabs erstmal ein Nickerchen und danach lecker Pizza. Da man nach drei Tagen Boot an Land der Kopf leider noch genauso schwankt wie auf der See wurde uns gesagt man könne das mit der passende Menge Alkohol genau ausgleichen. So gingen wir abends also mit fast der ganzen Truppe ins Pub um ein bisschen zu feiern. Schlafenszeit war um 01:30 ich am nächsten Morgen meinen Flug zum Ayers Rock nicht verpassen durfte, aber dazu später mehr…

Hier gehts zu den Bildern (werden noch welche nachgeliefert)

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Cape Tribulation - 03.Aug - 07.Aug

9. August 2008 1

von Ben eingestellt in Allgemein, Aussi-Log um 14:00

Zweiter Tauchtag ist um und alle Theorie und Pooltraining ist abgeschlossen. Ab Morgen gehts nun für drei Tage aufs Boot wo ich noch vier Übungstaugänge und dann fünf freie mit meinem Tauchbuddy Michl haben werde. Aber nun zum Cape Tribulation:

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03.Aug
Nach einer angenehmen Nacht in Port Douglas kam also um knapp 7.30 mein 45$ Shuttle Bus zu PK’s Jungle Village. Auf dem Weg dorthin gings über den Daintree River was quasi der Anfang des Daintree National Parks ist (Cape Tribulation ist auch nur ein Teil davon). Die Fahrt dauerte ca 1,5 Stunden und angekommen musste ich zum Check-In leider noch ein bisschen warten. Also erstmal den geilen Strand angesehen (Hab aus irgendeinen Grund nicht wirklich viel Bilder hiervon gemacht aber im Video sieht mans denk ich). Der Strand bei PK`s (Myall Beach) ist jedenfalls sicherlich 3,5 km lang, so dass sich die ca. 50 Badegäste zur Rush Hour ganz gut verteilen. Ist für Malle-Fans eine Art Kulturschock hier.
Nach also ein bisschen am Strand gammeln und Check-In ging ich zum Cape Tribulation Lookout am Dubuji Boardwalk ein bisschen im Jungle spatzieren. Boardwalks sind hier einfach durch Holz befestigte Wege die durch den Jungle führen. Den Jungle - so ist er hier zumindest - darf man sich vielleicht nicht wie in Indiana Jones vorstellen. Eher wie in Hosla en Woid aber n bisschen tropischer ;) Nein was ich meine ist, es wimmelt hier nicht bei jedem Schritt von Schlangen, toedlichen Spinnen und Killer Koala. Zurück bei PK´s hab ich dann nur noch das Jungle Surfing für den nächsten morgen gebucht und Abendgegessen. Das wars auch schon mit dem ersten Tag.

04.Aug
Um 08.30 gings nach einem tollen Toast Erdbeerjam Fruestueck zum Jungle Surfing. Das war echt mal ein riesen Spass. Dauerte ca 2,5 Stunden und man seilt sich dabei an Drahtseilen die zwischen den Baumen und hangabwärts gespannt sind ab. Da geht’s dann mal schneller, mal langsamer, freihändig, kopfüber und auf jeder Plattform gibt’s ein paar Infos zu Planzen und was da noch alles so drum rum wächst. War auf jeden Fall sein Geld wert.
In den nächsten Tagen wollte eigentlich eine 4WD Tour nach Cooktown machen. Diese fuehrt über den Bloomfield Track, welcher nur von Allrad-Wagen befahren werden darf (Klingt also nach jede Menge Spaß). Da hierfür aber immer mindestens vier Personen notwendig sind fiel das leider wegen zu geringem Andrang an allen möglichen Tagen für mich flach…
Nachmittags ging ich dann über den Strand zu Mason’s Swimminghole. Das ist im Prinzip einfach eine tiefere Stelle in einem Bach der durch den Jungle verläuft (siehe Video). Auserdem haben sie hier netterweise noch eine „Schaukel” (weiss nicht wie man das sonst nennt) um sich so richtig schön ins Wasser katapultieren zu können. Hier hab ich also mit zwei Schotten ein paar Stündchen verbracht und bin dann wieder zur traditionellen Dös-Leserunde an den Strand.
Beim Abendessen hab ich dann noch Danja (Schweiz - haben aber nur Englisch gesprochen) kennengelernt und mit der ausgemacht, dass wir zum Emmagen Creek Swimming Hole gehen (d.h. ca. 3 Stunden walk..)

05.Aug
Wieder 08.30, wieder Erdbeertoast und los geht’s!
So gingen wir also gefühlte 2,5 Stunden über Hügel und ich will schon behaupten Beerge die Straße entlang zum Emmagen Creek. Dummerweise hatt ich nichts zum trinken mitgenommen was wohl eher ne doofe oder besser gesagt gar keine Idee war, aber Danja was dabei, was dann auch brav geteilt wurde =). Wenigstens denkt hier einer mit.
Nach etwas Suchen und nochmal knapp 800m quer ueber einem Trampelpfad fanden wir das Swimming Hole, was aber meiner Meinung nicht so toll ist wie bei Mason’s aber immer noch genial. Ist halt ein Bach im Jungle und nichts drum herum. Seeehr entspannend.
Dannach gings zum Emmagen Beach welcher quasi gegenüber der Straße liegt. Hier gabs dann leckere echte frische Kokosnuesse frisch vom Baum. Es war bereits eine Strandweite Technik zur öffnen der Kokosnuss mit Hilfe eines Stocks vorhanden (siehe Cast Away) mit welcher ich mich allerdings nicht anfreunden wollte. So beschloss ich, ich will schon behaupten chirurgische Präzisionsinstrumente aus verschiedensten Arten aufzufindender Steine zu entwickeln. Dies war zugegebenermaßen nicht die effektivste Methode und es hat etwas gedauert bis man an die Nuss kam, aber es hat am Ende dennoch funktioniert. Der menschliche Vorschritt ist nicht aufzuhalten.
Nach genügend Kokosnuss und einigen grünen Ameisen (glaub sie heißen Lemon Ants und schmecken auch so) die man essen kann - zumindest das grüne Hinterteil davon - gings wieder Richtung zurück. Beim Cape Tribulation Beach House haben wir dann Wasser aufgefüllt und sind über den Strand weiter. Natürlich aber nicht ohne Pause. Also erst mal noch ein bisschen Sonnen- und Wasserbaden. Nächste Etappe war zurück zu unserem Myall Beach wo nochmal ein Sonnenstopp eingelegt wurde. Dann aber gegen 17.00 Uhr wirklich zurück zu PK’s duschen und Abendessen (Salami-Käse-Pasta aus der Pfanne & Haferflocken mit Erdbeermarmelade serviert mit dem günstigsten, besten 2007er Chardonnay mit Schraubverschluss =).
Und da Wein so schön müde macht, Musik hören, Einschlafen, Ende.

06.Aug
Von dem erschöpfenden vielen Laufen am Vortag stand dieser Tag mal wieder unter dem Motto Entspannung und gönnte mit mal einen kompletten Strandtag mit „Hartmut und ich” und „Voll beschäftigt” was wohl mitunter die lustigsten Bücher sind die ich bis jetzt gelesen hab. (Danke Mum :-*) Das einzige worüber ich mir Sorgen machte war, dass ich nicht wusste wie ich morgen nach Cairns zurückkommen sollte. Das der Bus 75$ kosten würde und meine schottische Ader zu groß war habe ich diesen nicht gebucht. Meine Hoffnung war eigentlich ein deutsches Taucherpärchen das auch in meinem Zimmer war und am nächsten Tag mit Auto abreisen wollte. Nachdem ich diese aber zwei mal gefragt habe ob sie noch einen Platz frei haben und sie mir beim zweiten mal erzählt haben, dass der Wagen gaaaaaaaaaaaaaaaanz komische Geräusche macht, sie selber noch nicht ganz genau wissen was sie machen und überhaupt habe ich beschlossen eher spontan was am nächsten Morgen zu suchen.

07.Aug
07:00 Uhr aufstehen, Erdbeertoast, packen und ab zur Straße. Jetzt hies es nur noch warten dass die richtigen Leute vorbeikommen. Etwas mulmig war mir ja schon aber die 75$ überwiegen ;). Wartezeit 45 Minuten: Mein Taucherpärchen kommt vorbeigefahren. Komische Geräusche habe ich zwar nicht gehört, aber das haben sie wohl repariert.
Wartezeit 67 Minuten: Zwei typen aus einer aboriginal Community 50km nördlich nehmen mich mit nach Cairns. Während der fahrt erzählen sie mir die nette Geschichte von Wolf Creek in dem es um einen Mörder geht der gestrandete Backpacker mitnimmt und dann killt. Ansonsten haben sie viel über Bäume und die Umwelt geredet. Außerdem haben wir auf der Rückfahrt einen Cassowarry gesehen der hier als „most dangerous bird on earth” angepriesen wird und bis zu 1,60m groß wird.
Nach 2,5 unterhaltsamen Stunden erreichten wir also Cairns. Fuer die Fahrt wollten sie gar nichts - was mir natuerlich ganz recht war. Nun konnte ich entspannt im Jimmy’s einchecken und mich auf die kommenden Tauchtage freuen.

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Cairns & Port Douglas - 31.Jul - 02.Aug

8. August 2008 1

von Ben eingestellt in Aussi-Log um 12:49

Hallo mal wieder.
Kurz zum aktuellen Stand: Hatte heute meinen ersten Tauchtag. Machte mir vorher echt schon Sorgen, da ich den deutschen Kurs gebucht habe und mir vorstellte nun mit weiteren sieben 40-Jährigen Pauschaltouristen da drinnen zu sitzen. Kam aber dann etwas anders.
Instructor ist der deutsch-türke Murat =) und mein Tauchbuddy und einziger weiterer Teilnehmer ist der Michl aus Bayreuth… (So ca. auch in meinem Alter) Habs also mal wieder ganz gut erwischt, aber dazu in den nächsten Tagen mehr.

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Am Donnerstag den 31.Juli bin ich also aus der schönen Stadt Sydney in den warmen Norden nach Cairns aufgebrochen. Das Hostel war schon gebucht und nach dem Flug und einem schnelle Shuttle Transfer war ich auch schon dort. Eingenistet habe ich mich im Central YHA. Dieses bietet neben einem Pool, Küche sogar ein eigenes Bad und leichte Schimmelansätze an der Decke. Soweit also ganz in Ordnung =)
Also mal mein ganzes Zeug weggepackt und gleich zum “Strand”, zumindest war das so geplant. Vier Blocks weiter fand ich aber dann aber nur eine riesige Fläche Matsch bei der sich in ein paar Kilometern Entfernung etwas Wasser erahnen lässt . Dies lag wohl einerseits an der Flut ist aber wohl auch ein vom Menschen verursachtes Problem. So ganz bin ich noch nicht dahinter gekommen.
Jedenfalls haben sich die Stadtväter wohl gedacht, dann bauen wir uns eben unseren eigenen Strand un haben davor diese “Lagune” hingeklatscht. Bin also etwas enttäuschst wieder ab, erstmal zum Shopping Center und hab mich zur Feier des Tages mit Toast und Eiern eingedeckt.

01.Aug
So zeitig aufgestanden und gefrühstückt (Toast mit Eier) dann irgendwie mit Jim verquatscht (Jim: Pensionierter Schwimm und Sportlehrer aus St. Kilda - Melbourne auf Urlaub) Danach ins Internetcafé und schon mal nach Hostels in Port Douglas und Cape Tribulation gesucht und gebucht. Um mich hier etwas akklimatisieren zu können (und vor alle da Cairns als Stadt ca. so interessant ist wie Postbauer-Heng) habe ich beschlossen den restlichen Tag an der tollen Lagune zu verbringen, ein bisschen zu lesen und in der tropischen Sonne zu dösen. Ist ja auch mal ganz schön hab ja immerhin Urlaub!
Abends traf ich mich dann mit …… (hab leider seinen Namen vergessen - auf jeden Fall aus meinem Zimmer und auch deutscher) getroffen, gekocht und gegessen. Da es aber ja Freitag war könnte man ja noch was machen, also erstmal bei der netten Rezeption informiert und dann sind wir zum Drive-In Bottleshop ums Eck gelaufen. Hier haben wir uns die beiden billigsten Literflaschen Weißwein gegönnt (6$ each) und außerdem dazu noch einen 10 Liter Beutel Eis für 2$. Dieser ist zwar zugegebenermaßen für zwei Personen etwas übertrieben aber kleiner is halt nicht.
Zwei Liter später gings dann ins Gilligans was sowohl ein Backpacker als auch ein Club/Pub ist und in welchen wir dann bis ca. 3.30 gebuehrend den Schweizer Nationalfeiertag gefeiert haben… So wie sich das eben gehoert. X-)

02.Aug
Um 7:30 gings auch schon wieder auf Zeugs zusammenpacken. Außerdem hat mich Jim noch zum Frühstück eingeladen wozu ich natürlich nicht nein gesagt habe. Weiter gings mit dem Shuttle Bus nach Port Douglas ins Dougies. Hier also eingecheckt und kurz das Zimmer inspiziert (Kein Bad aber dafür auch kein Schimmel) Draußen vor der Türe habe ich dann Matt kennengelernt, welcher aus Sydney kommt und nur so n bisschen durch die Gegend reist, eigentlich gar nicht so weit hoch wollte, aber jetzt eben hier ist.
Das gute war jedenfalls das Matt ein Auto hat. So sind wir erstmal zum Stadtstrand und dort auf einen kleinen Lookout um sich erstmal Überblick zu verschaffen. Der Strand und alles hier war wirklich schon wunderbar oder wie Matt es gesagt hat “It’s fucking paradise..” Dieser hat darauf einen kleinen Strandspatziergang gemacht (den er wohl km-technisch etwas unterschätzt hat) und ich konnte mich meiner Urlaubs-Leseleidenschaft hingeben. Knappe zwei Stunden später war Matt also von seinem 30-Minute-Walk zurueck und wir sind zu Coles. Hier könnte ich mich in weiser Voraussicht auf Cape Tribulation mit verschiedensten Arten von Instant-Nudelgerichten, Toast und als kleines Schmankerl mit Pasta und Pesto eindecken.
Nach dem Abendessen hab ich noch schnell den Shuttle Bus zu PK’s Jungle Village am Cape Trib gebucht (45$ o_O) und darauf sind Matt und ich nochmal in die Stadt gelaufen um uns bei einem Bierchen im Pub das Rugby Spiel Neuseeland gg. Australien anzusehen.

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Und in der nächsten Folge sehen sie: Wir Ben seinen Shuttle Bus in den Jungle erwischen. Wie wird er mit all den lauernden Gefahren im Jungle umgehen können? Lockt Insektenspray Insekten in Wirklichkeit nur an? Und wenn ja was haben die Illuminaten damit zu tun?

Stay tunded!
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Sydney - 27.07 - 31.07

7. August 2008 1

von Ben eingestellt in Aussi-Log um 09:43

Hallo alle Zusammen,
Sydney sollte also mein zweiter Stop gewesen sein, sorry fuer die Verspaetung aber war etwas knapp an Zeit und das Internet wird pro Kilometer noerdlicher um ca. einen Cent teuerer =)
War auf jeden Fall zwischenzeitlich in Cairns / Port Douglas / Cape Tribulation und nun zum Tauchen ab morgen wieder in Cairns. Entsprechende Bilder etc. werden natuerlich folgen, aber jetzt erstmal viel Spass mit Sydney.

————–

Ich kam also am Montag mit dem sehr bequemen aber verspäteten Jetstar Flug nach Sydney. Check-In im Hostel, dem Railway Square YHA, klappte auch ohne Probleme. Im Zimmer waren außerdem zwei Franzosen die allerdings wohl nicht sprechen konnten oder wollte und ein Deutscher der am Dienstag seine erste Vorlesung in Sydney haben sollte. Da es ab Mittag mit meinem Eintreffen leider zu regnen begonnen habe ich den restlichen Tag ein bisschen in Chinatown und in Market City verbracht um ein bisschen was einzukaufen.

Am nächsten Tag gings dafür um so besser los und ich bin tatsächlich um 07:00 Uhr aufgestanden, da es aber noch ein bisschen regnete hab ich beim Frühstück noch mit einem etwas älteren Aussi gequatscht dafür aber auch fast nichts verstanden. Um ca. 08:30 gings dann endlich los.

Da ich alleine unterwegs war konnte ich mir quasi für alles so viel Zeit lassen wie ich wollte. So bin ich erstmal zum den Chinese Garden, da dieser aber 10$  Eintritt kostete bin ich gleich weiter den Darling Harbour entlang Richtung Sydney Observatory.
Weiß nicht ob das ein Geheimtipp oder so ist auf jeden Fall hat man von dem Hügel nen geilen Ausblick. Als nächstes gings auf die Harbour Bridge und einmal komplett drüber und zurück. Am Rückweg hielt ich kurz am Pylon Lookout (Das ist einer der Brückenpfeiler auf den man hochgehen kann) als ich gerade kucken wollte das kostet (12$) kam ein netter Inder (oder sowas in der Art zumindest) zu mir und gab mir ein Free Ticket.
Seeeehr gut, also gleich mal hoch und wurde dort auch mit nem tollen Ausblick auf die City und Opera House belohnt. Als nächstes gings durch “The Rocks” und über den Circular Quay zum Opera House das in echt wirklich sehr sehr viel größer aussieht als auf den Fotos etc..

An die Oper schließt gleich der Royal Botanical Garden was wohl der perfekte Ort für eine Mittagspause ist. Von hier aus konnte man auch schon den Sydney Tower sehen auf den ich eigentlich wollte um die tolle Aussicht zu geniesen. Hier wurden aber wohl kurz vor mir fuenf Chinesische Touri Bomber abgesetzt, so dass es bestimmt 28 Stunden gedauert haette um da hoch zukommen. So entschloss ich also mir lieber den Hyde Park anzusehen und danach gings nochmal - weil ich ja noch Zeit hatte – quer durch die Stadt zum Sydney Fishmarket der allerdings nachmittags verständlicherweise schon geschlossen hatte. Hab mir dort also ein bisschen die Möwen und Pelikane angesehen die sich die Reste grabschen und mich dann auf den Weg zum Hostel gemacht. Auf den Weg dorthin hab ich noch eine Gruppe Sued-Koreaner aufgegabelt und hab diese, weil ich mich ja nach den paar Stunden so toll auskannte nach Chinatown gebracht. Am Abend gings dann mit meinem Taiwanesischen Zimmerkollegen „Otto“ noch ins Pub und haben dort ein paar 2 for 1-Voucher verbraten.
Für den nächsten Tag war ein kostenloser Shuttle zum Bondi-Beach angesagt. Dieser ging um 10:00 Uhr los. Hab dann dort einen netten Kuestenspatziergang zum eigentlichen Strand gemacht und gemütlich bei Hungry Jack’s diniert. Da ich die Brücke und die Oper mal vom Wasser sehen wollte habe ich noch beschlossen die City-Fähre nach Manly (günstiger als irgendwelche Touri-Fähren) zu nehmen. Dort wiederum habe ich neben der schönen Fahrt eine Gruppe von Franzosen kennengelernt mit denen ich mir dann noch Manly und Manly Beach angesehen haben. Zur Dämmerung gings dann zurück in die City wo wir uns so noch ein bisschen umgesehen haben und sie zwei der Franzosen noch ein Piercing durch die Haut gejagt haben… Irgendwann gegen 20:00 trennten wir uns dann und ich bin wieder zum Hostel zurück.
Am nächsten Morgen war dann schon Checkout und Flug nach Cairns über das ich noch berichten werden.

P.S: Sorry hab wirklich versucht Bilder auszusortieren aber weniger wurdens nicht (145/520 =)

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Great Ocean Road

27. Juli 2008 3

von Ben eingestellt in Aussi-Log um 18:40

Nach dem ersten mehr oder weniger verschlafenen Tag wollten Sebi und ich also durchstarten und am Freitag auf einen Tag die Great Ocean Road abfahren.
Die Great Ocean Road ist wohl wie der Name schon erahnen lässt eine Straße entlang der südlichen Küstenlinie an der es einige berühmte Sehenswürdigkeiten gibt. Und so sollte unsere Route grob aussehen…

Um knapp 09:00 Uhr gings dann mit Buddy los. Um unseren ehrgeizigen Zeitplan einzuhalten standen allerdings nur die wirklich essentiellen Spots auf den Programm:

  • Great Ocean Road und die immer wiederkehrenden “Lookouts” (an sich schon ne Attraktion)
  • Torquay
  • Twelve Apostels
  • Loch Ard Gorge
  • The Arch
  • London Bridge
  • The Grotto

So gings nun also erstmal aus Melbourne raus Richtung Torquay. Dies ist die Stadt in der z.B. Rip Curl und Quicksilver geboren wurden. Entsprechend viele Outlets gibt es dort auch, welche aber nicht wirklich groß billiger sind als sonst irgendwo. So fuhren wir auch hier nach nur einem kurzen Zwischenstopp relativ schnell weiter.

great_ocean_roadHinter Torquay beginnt dann die eigentlich Great Ocean Road, welche wirklich wunderschön zu fahren und anzusehen ist. Gegen Mittag packte uns dann der Hunger und Sebi meinte, dass Fish n’ Chips ne tolle Idee sei. Also, gesagt getan Futter gekauft und auf ne schöne Parkbank gesetzt. Dieses Essen hats allerdings echt in sich, weiß ja nicht ob ihr das schon mal gegessen habt oder ob das immer so ist, aber zumindest hatten unsere Fettportionen einen erstaunlich geringen Fischanteil. Ein weiters kleines Problem war, dass wir nach kurzer Zeit auf der Bank von einer Horde Kakadus belagert wurden, die unseren Fisch klauen wollten. War schon irgendwie komisch dass man sonst dafür in den Zoo geht und hier wollen die Dinger einem das Essen wegnehmen… Naja aber auch das haben wir überstanden und alles konnten wir eh nicht essen so dass wir ohne hungern zu müssen ein bisschen was abgegeben haben.

Dannach gings es die Straße weiter zum Teil durch den Regenwald (was bei ca. 10°C auch eher seltsam war) great_ocean_road_100.jpgbis wir um ca. 15:00 Uhr die Twelve Apostles erreichten. Dies waren ursprünglich neun (inzwischen noch acht) Felsklötze die durch Ausspülung direkt vor der Küste stehen geblieben sind. Auf den Bildern kommt das leider nicht so rüber aber die Teile sind wirklich riesig (sicherlich 60m hoch). Weiter gings wie geplant über Loch Ard Gorge (Klippnbucht an der mal ein Schiff untergegangen ist) und The Arch (Ausgespülter Bogen im Meer) hin zur London Bridge, was denke ich das Zweitbeste auf der Strecke ist.
great_ocean_road_175.jpgEin Teil der London Bridge (der auf dem Bild fehlende eben =) ist vor ein paar Jährchen leider abgefallen so dass die Brücke jetzt etwas kaputt ist. Als letztes gings zu The Grotto, was eine art ausgespülte Höhle ist. Bei Flut spritzen hier dann bei jeder Welle Meter hohe Fontänen die Felsen hoch. Leider war bei uns gerade Ebbe, zum ansehen war es aber trotzdem schön.

Gegen 17:30 machten wir dann auf den Heimweg um noch einigermaßen in Melbourne anzukommen, was uns dann auch bis ca 21:00 gelungen ist. War also wirklich ein genialer Tag und etwas das man gesehen haben muss wenn man schonmal hier ist. Glück mit dem Wetter hatten wir auch denn es waren eigentlich Schauer angesagt. Die Sonne hielt sich aber den ganzen Tag, unter der es bei ungefähr 15°C auch richtig angenehm war.


Zur Galerie…

Samstag und Sonntag waren wir noch in Melbourne wozu ich noch Bilder etc. nachliefern werde. Morgen früh gehts aber erstmal ab nach Sydney!

Also, bis dahin! Euer Ben

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